EGON eSG ? Eichendorff-Gymnasium Koblenz

Fakten zu Wettbewerben

Hier finden Sie noch einmal gesammelt alle Nachrichten zu den letzten Wettbewerbsteilnahmen unsererer Schülerinnen und Schüler!

Unesco-Team des Eichendorffs bei der Lernwerkstatt Demokratie

Der Wettbewerb Demokratisch Handeln wird seit 1990 für alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausgeschrieben. In diesem Jahr wurde unter dem Motto: „Gesagt. Getan.“ dazu aufgerufen, Best Practice Beispiele für das Leben von Demokratie in der Schule und Gesellschaft in Form einer Dokumentation eines geleisteten Projektes einzureichen. Es geht um die Anerkennung herausragender Leistungen für die Demokratie und das Gemeinwesen und damit explizit um die Förderung von „demokratischer Handlungskompetenz“ und „kritischer Loyalität“ bei Schülerinnen und Schülern. Bis zum Dezember 2017 bewarben sich rund 250 Projekte aus allen Bundesländern unterschiedlicher Schularten und Jahrgangsstufen. Das UNESCO-Team des Eichendorff-Gymnasiums wurde mit 50 anderen Projekten ausgewählt und konnte in diesem Rahmen an der Lernstatt Demokratie, die dieses Jahr in Hamburg vom 12. – 15. Juni stattfand, teilnehmen.

In dieser viertägigen Tagung gab es für unser Team die Möglichkeit einer öffentlichen Ausstellung unserer aktuellen Arbeit bestehend aus der Vorstellung verschiedener Aktionen, regelmäßiger Veranstaltungen, dem engagierten Einsatz für vielfältige regionale Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerschulen in Nicaragua und Ruanda. Im Rahmen dieser Präsentation erfolgte ein methodengeleiteter Erfahrungsaustausch mit Projekten anderer Schulen und Bundesländer, der uns große Bewunderung des bundesweiten Engagements Einzelner entlockte und zugleich unglaubliche Motivation für eigene neue Ziele und Aktionen bei uns schaffte. Einen wunderschönen Abschluss dieses ersten Tages bildete die durch die Siemens-Stiftung geförderte Hafen-Rundfahrt, die neben einem ersten Kennenlernen der Stadt Hamburg Grundlagen zur Gemeinschaftsbildung der Tagungsgruppe ermöglichte. Ähnlich gemeinschaftsfördernd erwiesen sich die Veranstaltungen an den Folgeabenden wie der Auftritt des Kabarettisten Thomas Philipzen, der Inklusionsband Station 17, der rege Austausch mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank etc.

Großes Interesse weckten die unterschiedlichen, gleichermaßen ansprechenden Workshopangebote am zweiten Tag, die von Experten verschiedener Professionen (Dozenten der Universität, Journalisten, Schriftstellern, Kabarettisten, Medienfachleuten, etc.) geleitet wurden und an Themenbereichen der Politik, der Wirtschaft und der Medien arbeiteten. Dabei entstanden buntgemischte Teams aus Lehrern und Schülern aller Altersstufen, die ein farbenfrohes, energiegeladenes Spektrum an Ergebnissen hervorbrachten.

Der dritte Tag stand im Zeichen eines Demokratie-Manifests. Schüler und Lehrer fanden sich in getrennten Teams wieder, die Probleme und Schwierigkeiten ihrer Projekte sowie ihres Einsatzes an und in der Schule aufzeigten und lösungsorientierte Ansätze erarbeiteten. Ziel war es, Forderungen zu formulieren und auszuarbeiten, die am folgenden Tag in Form einer Polit-Talkrunde im Rathaus Hamburg mit führenden Politikern des Stadtstaates und Vertretern der Schülerschaft diskutiert werden sollten.

Dabei wurde auch eine Eichendorff-Schülerin ausgewählt, an dieser Talkrunde teilzunehmen. Im Anschluss daran erhielten alle Projekte im feierlichen Rahmen des Kaisersaals im Rathaus Hamburg durch den Vorsitzenden des Fördervereins Demokratisch Handeln e.V. Herrn Dr. Jan Hofmann und die Senatorin für Soziales, Arbeit und Integration Frau Dr. Melanie Leonhard eine Urkunde für ihr herausragendes Engagement im Sinne der Demokratie.

Rückblickend lässt sich sagen, dass uns die Lernstatt durch ihre kreative Atmosphäre Impulse für unsere weitere Arbeit aufgezeigt hat und wir neue Partner aus anderen Bundesländern mit komplementären Zielen gewinnen konnten.

Das UNESCO-Team ist überaus dankbar für diese entgegengebrachte Anerkennung ihrer Arbeit im letzten Jahr und hofft, dass das Gedankengut der UNESCO in Folge dieser Öffentlichkeit auch einen noch höheren Stellenwert innerhalb der Schulgemeinschaft erreichen kann.

Das UNESCO-Team des Eichendorff-Gymnasiums
Sabrina Gecks, Elisa Güls, Lea Hürth, Clara Münch, Lena Porz, Luisa Schwamm

Start in eine neue Runde

Nachdem unsere Schule im letzten Jahr einen Bundessieg erringen konnte und als zweitbeste Schule in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde, beginnt der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wieder.

Ich möchte alle interessierten Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, den 5. September 2018 zur Eröffnung in der 1. Stunde in Raum 112 G einladen.

Dort wird der Wettbewerb und das neue Thema vorgestellt. Bitte fragt eure Fachlehrer im Vorfeld um Erlaubnis, ob Ihr dafür vom Unterricht freigestellt werden könnt.

Ich freue mich auf euer Interesse!

Oliver Simon

Rückblick: Eichendorff-Team beim Münzlauf erfolgreich

Am 22. Juni, dem letzten Schultag, nahm unser Eichendorff Team beim Münzlauf teil: Zwölf Schülerinnen und Schüler starteten auf der 3 km Schullauf-Strecke, fünf auf der 5 km-Firmenlaufstrecke. Bei schönstem Sonnenschein stürzten sich alle ins Getümmel der insgesamt 17 000 Laufbegeisterten und der vielen Zuschauer an der Strecke. Hier muss man kein Profiläufer sein (… aber auch die laufen natürlich mit), die supergute Stimmung und das gemeinsame  Laufen machen einfach Spaß.

Julia Brandt gewann den 5 km Lauf in ihrer Altersklasse U18/weiblich mit einer Laufzeit von 24:15 min. Am schnellsten von unseren fünf  Starterinnen und Startern war unser jüngster 5km-Läufer Frederik Jenke mit 23: 31 min (Platz 23 U16/männlich). Außerdem liefen Daphne Antonidadis, Linda Seidel und Sabine Mauer mit im 5km-Eichendorff-Team.

Über 3 km erzielten wir gleich drei erste Plätze und viele weitere Platzierungen: Luisa Mauer gewann in der Altersklasse U20/weiblich (6. insgesamt), Jan Chrubasik in der  Altersklasse U16/männlich (4. insgesamt) und Jakob Busch in der Altersklasse U12/männlich, gefolgt von Leo Reinemann auf Platz 2. In der Altersklasse U12/weiblich belegten wir 7 der 10 ersten Plätze: Emma Weinand auf Platz 3, Leni Aldekamp auf Platz 4, Maren Herold auf Platz 5, Charlotte Seintsch und Lotte-Marie Jenke teilten sich Platz 6, Laura Hitzel auf Platz 9 und Zoe Sinico auf Platz 10. Lea-Maxima Goldin-Hilf belegte in der Altersklasse U14/weiblich den 20. Platz. Mit Luisas und Jans Laufzeit wurden wir zweitschnellstes Team.

Bei der Lauforganisation im Vorfeld halfen Linda Seidel und Leah-Sophie Kaspar aus der 12. Klasse. Herzlichen Dank an euch beide. Vielen Dank auch an alle Eltern, die insbesondere am Start mitgeholfen haben und unsere Läuferinnen und Läufer am Ziel in Empfang nahmen. Unser Direktor, Herr Meier, unterstützte unser Jubelteam am Ziel. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne für 2019: Zu unserem vierten Start soll unsere  Mannschaft in Eichendorff-Sport-T-Shirts laufen.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf! An alle laufbegeisterten (…und solche, die es werden wollen) Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer, Eltern, Ehemalige: Kommt in unser Eichendorff-Münzlauf-Team 2019.

Dagmar Neddermeyer

Tolle Ergebnisse beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und zwei erstplatzierte Teilnehmer reisten mit ihren Projekten auf den Landeswettbewerb in Ingelheim. Dieser Wettbewerb fand vom 26.-27 April statt und war für die Schülerinnen und Schüler ein extrem aufregendes, herausforderndes und spannendes Erlebnis – die engagierte Teilnahme unserer AG-Schüler wurde in einem Fall mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt.

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Als Fazit zu seiner Teilnahme in Ingelheim lobt Damian das leckere Essen und die vielen netten Teilnehmer, die man auch beim gemeinsamen Abend in der Jugendherberge kennenlernen konnte. Beeindruckende Projekte waren ein Seitenumblätterroboter sowie ein Exoskelett zum Heben schwerer Lasten. Wir gratulieren Damian zu seiner engagierten Teilnahme an diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Ihre Arbeit ist somit eine Kooperation zwischen unserer Schule und der IGS Koblenz. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Über ihre Zeit in Ingelheim sagt Julika: „Toll ist es die Projekte der anderen Schüler zu sehen und dass man eine neue Sichtweise auf das eigene Projekt bekommt. Man trifft hier viele interessante Leute!“. Julika wurde für ihre tolle Arbeit mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt. Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der MNU und verbringt in diesem Rahmen eine Woche im Deutschen Museum in München. Herzlichen Glückwunsch!!!

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG. Wer Interesse an der AG und an einer Teilnahme an den kommenden Wettbewerben hat, kann ab Juni (5.6., 12.6., 19.6.) in die AG einsteigen. Die AG findet in der 7. und 8. Stunde im Schülerlabor statt (Betreuender Lehrer: Kai Schrank).

Olympioniken in der Chemie

Unter dem Motto „Chemie-die stimmt“ richtet der Förderverein Chemie-Olympiade alljährlich für die 9. und 10. Klassen einen bundesweiten Wettbewerb aus. In diesem Jahr qualifizierten sich zwei Schülerinnen und ein Schüler unseres Gymnasiums für die zweite Runde an der TU Kaiserslautern: Judith Naumann aus der 9a, sowie Thekla Surall und Nicolas Rudhard aus der 9b.
Am Mittwoch, den 14. März ging es in Begleitung des Fachlehrers Michael Stumpe nach Kaiserslautern, wo es galt, zusammen mit etwa vierzig anderen Kandidaten eine dreistündige Klausur zu bestehen. Die Inhalte gingen weit über den Schulstoff in der Mittelstufe hinaus und so freuen wir uns ganz besonders, dass Nicolas Rudhard einen sechsten Platz belegen konnte und sich alle drei der Aufgabe gestellt haben, sich mit den anderen Qualifikanten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu messen.
An einem schönen und sonnigen Tag durften wir noch mit einem Besuch in der Mensa und einer Vorlesung Uniluft schnuppern, bevor es wieder galt, die Heimreise ans Eichendorff anzutreten… erfüllt vom olympischen Gedanken, neuen Impressionen und vielleicht mit der Lust auf noch mehr Chemie.

Michael Stumpe

Erfolgreiche Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Koblenz

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und es zeigte sich mal wieder, dass sich unsere Arbeiten im Vergleich sehr gut behaupten konnten. Die Jugend forscht AG wurde demzufolge mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge Stiftung ausgezeichnet und darf sich über eine Spende von 277€ freuen.

Besonders herausragend waren die Arbeiten von Damian Otto, Philipp Zieger und Julika Sandrieser. Alle drei Schüler reisen mit ihren Projekten damit auf die jeweiligen Landeswettbewerbe.

Wir, als Lehrerteam, gratulieren zu dieser herausragenden Leistung!

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Die sehr durchdachte Arbeit wurde mit einen 1. Platz im Fachgebiet Technik (Schüler experimentieren) belohnt.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Die Jury würdigte ihre Arbeit mit dem ersten Platz im Fachgebiet Biologie (Schüler experimentieren).

Damian und Julika fahren damit auf den Landeswettbewerb in Ingelheim – viel Erfolg!

 

Philipp Zieger stellte sich die Frage, ob Lithium das einzige Element ist, welches bei Hochleistungsakkumulatoren eingesetzt werden kann. Er zeigte, dass Aluminium ein ähnlich hohes Potential besitzt. Seine langjährige Teilnahme an Jugend forscht Wettbewerben und sein innovatives Projekt wurden mit dem ersten Platz im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht) gewürdigt und so wird er das Eichendorff-Gymnasium auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten. Vielleicht geht hier ja noch was?!

Die EU-Kommission bemängelt hohe Nitratwerte im Grundwasser – Folge ist eine Klage gegen Deutschland im Jahr 2016. Sarah-Maria Scheid untersuchte hierauf in einem Feldversuch, welchen Einfluss die Ausbringung von Gülle auf den Nitratgehalt im Boden hat. Der Zusammenhang konnte durch eine geschickte Feldapparatur nachgewiesen werden. Diese starke Leistung wurde von der Jury mit dem 2. Platz im Fachgebiet Biologie (Jugend forscht) gewürdigt.

 

 

Isabella Sicilia und Yara Deffner widmeten sich als Neueinsteiger der Frage nach dem perfekten Wald. Auf der Grundlage von vergleichenden Untersuchungen in zwei Waldgebieten wurden Ursachen für Biodiversität ermittelt und auf dieser Grundlage das Modell eines perfekten Waldes entwickelt.

David Zucchet und Jan Urmetzer nahmen ebenfalls erstmals teil und forschten an Möglichkeiten ein Raketenauto mit unterschiedlichen Treibsätzen zu betreiben. Sie beschäftigten sich mit den hierbei stattfindenden Energieträgerwechseln. Trotz zahlreicher Pannen und technischer Probleme ließen sich beide Schüler nie entmutigen und tüftelten immer weiter. Sie erreichten einen Sonderpreis (Kosmos-Experimentierkasten), der zum weiteren Experimentieren anregen soll.

Lego für Fortgeschrittene: Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler sind weiterhin von den Möglichkeiten des Lego Mindstorms fasziniert und entwickelten auf dieser Grundlage einen durchaus wehrhaften Roboter als Sicherheitsdienst. Sie konnten die Jury durch Demonstrationen überzeugen und erreichten hiermit einen dritten Platz im Gebiet Technik. Nach dem zweiten Platz im letzten Jahr, ist die Mission für die nächste Runde eigentlich klar abgesteckt.

Tim Schneider, Laurin Utecht und Filip Madunic bauten mit einfachen Mitteln ein ökologisch zu betreibendes U-Boot. Selbst Filmaufnahmen waren hiermit möglich, so dass der Gruppe spektakuläre Filmaufnahmen eines Fisches im Laacher See gelangen. Alle drei Schüler nahmen erstmalig am Wettbewerb teil.

 

 

 

 

Tim Redelbach zeigte, dass Komplexe in der Chemie nicht unbedingt schlecht sein müssen. Er entwickelte ein Verfahren zur fotometrischen Wasserhärtebestimmung über Komplexbildung. Hierdurch kann mit minimalem Chemikalieneinsatz eine sonst sehr aufwendige Analyse durchgeführt werden. Für seine gut durchdachte Methode bekam er den Sonderpreis für zerstörungsfreie Prüfung.

 

 

Hannah Dötsch befasste sich in einer von Frau Palfalvi betreuten Arbeit mit dem Thema Kopfschmerz. Sie grenzte verschiedene Kopfschmerzarten voneinander ab und untersuchte die Kopfschmerzhäufigkeit bei Schülern des Eichendorff-Gymnasiums. Die Jury würdigte die gründliche Arbeit mit einem Sonderpreis des Zonta Clubs Koblenz.

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG, betreut von den Kollegen Kevin Bähner, Jan Moch und Kai Schrank.

Wir treffen uns mit allen Schülern am kommenden Dienstag (20.2.) in der 7. und 8. Stunde zum Abschlusskuchenessen (Treffpunkt Schülerlabor).

Die AG widmet sich in den kommenden Monaten den anstehenden Landeswettbewerben und startet dann in die nächste Wettbewerbsrunde. Hierfür werden noch vor den Sommerferien einige Termine bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sollte die Aushänge am Schülerlabor im Auge behalten.

Tolle Leistungen beim Lesewettbewerb

Am Montag, den 11.12.2018 fand in der 5. und 6. Stunde der Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 6 des Eichendorff-Gymnasiums in unserer Aula statt.

Teilnehmen durften die Klassensieger und -siegerinnen aller 6. Klassen. Die Schülerinnen und Schüler lasen zunächst einen Auszug aus einem selbstgewählten Text, im Anschluss mussten sie jeweils einen Abschnitt aus einem ihnen unbekannten Jugendroman lesen.

Es entstand eine sehr schöne Atmosphäre, in der alle Anwesenden den LeserInnen gebannt lauschten.

Die Schulsiegerin Fenja Krauthakel wird das Eichendorff-Gymnasium im neuen Jahr beim städtischen Lesewettbewerb vertreten. Den zweiten Platz belegte Vanessa Körting, Mia Gabriel erreichte den dritten Platz.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen!

Selbst denken. SchülerInnen schreiben philosophische Essays

Ein Essay ist ein diskursiver Text, in dem sich der Autor kompetent und überzeugend mit einer philosophischen Fragestellung befasst. Relevanz und Verständnis, Überzeugung, Stimmigkeit und Originalität gelten als zentrale Kriterien.

Ausgehend von der Universität Sofia (Bulgarien) entwickelte sich seit 1989 die Internationale Philosophie-Olympiade (IPO) als Schülerwettbewerb, an dem aktuell neben Deutschland über 40 Länder teilnehmen. Die zwei deutschen Vertreter werden unter den bundesweit besten 26 Schülerinnen und Schülern ermittelt, die sich in der „Winterakademie“ in Münster treffen und wieder eigene Essays unter Klausurbedingungen in einer Fremdsprache schreiben. Dieses Jahr ist Montenegro Gastgeber der IPO.

Um an der Winterakademie teilzunehmen, schrieben Schülerinnen und Schülern der Ethik- und Philosophiekurse (ab Stufe 11) insgesamt 69 Beiträge, von denen die besten 12 Essays an die Landesjury in Mainz eingereicht wurden. Folgende Autorinnen konnten besonders überzeugen:

Anna Ashraf (13), Maja Coors (13), Lotte Jung (11), Vanessa Kasto (11), Hannah Kühnhold (11), Jelena Meinen (13), Zoe Minn (11), Valerie Simon (11), Lucy Spenthof (13), Julia Stallgies (11), Tabea Unkel (13), Gizem Yaman (13)

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt wirklich hervorragende Texte gestaltet. Aus vier Themenvorschlägen konnten die Teilnehmer auswählen:

I. „Denn in den Demokratien, wo nach dem Gesetze regiert wird, ist kein Raum für Demagogen, sondern die tüchtigsten Bürger stehen an der Spitze. Wo aber die Gesetze nicht in Geltung stehen, da gedeihen die Demagogen. Denn hier wird das Volk zum Monarchen, indem es ein einheitlicher, aus vielen zusammengesetzter Souverän wird. Denn die Menge ist hier Herr; nicht der Einzelne, aber die Gesamtheit. (…) Ein solches Volk, das tatsächlich Monarch ist, sucht seine Herrschaft in der Weise auszuüben, dass es sich nicht dem Gesetz unterstellt, und wird so despotisch.“ (Aristoteles. Politik. Kap. Verfassungs-formen. (In: Aristoteles. Die Hauptwerke. Übersetzt von Wilhelm Nestle. Stuttgart [8. Aufl.] 1977, S. 310f.)

II. Sind gute Argumente erfolgreich?

III. „Neurowissenschaftler können sich auf den Standpunkt stellen, dass sie ebenso gegen den Aberglauben kämpfen wie diejenigen, die das Vokabular über Hexen als unsinnig entlarvt haben. Und es ist nicht auszuschließen, dass sie damit Erfolg haben. Doch dieser Erfolg wird sich als Ergebnis eines Kampfes einstellen. In dieser Auseinandersetzung reagieren Menschen auf Vorschläge zur Beschreibung von Menschen, oder pathetischer ausgedrückt: Sie ringen miteinander um ihr Selbstverständnis. (…) Welche Relevanz eine biologische Tatsache für das menschliche Selbstverständnis hat, wird durch die Tatsache selbst nicht festgelegt.“ (Michael Hampe. Die Lehren der Philosophie. Eine Kritik. Berlin 2014, S. 227)

IV. „Wir dürfen unser / Leben / nicht beschreiben, wie wir es / gelebt haben / sondern müssen es / so leben / wie wir es erzählen werden: / Mitleid / Trauer und Empörung.“
(Guntram Vesper, geb. 1941, „Landmeer“. Aus: Die Inseln im Landmeer. Gedichte. Pfaffenweiler 1982, S. 30.)

Im Oktober 2018 startet der nächste philosophische Essaywettbewerb, der im Rahmen der historisch-philosophischen Schreibwerkstatt am Eichendorff-Gymnasium begleitet wird.

Oliver Simon

Dritter Bundessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Arved Schreiber (Jahrgangsstufe 12) hat mit seinem Beitrag „Religion und Ideologie im Dritten Reich am Beispiel der Thingstätten in Koblenz“ einen dritten Bundessieg beim Geschichtswettbewerb gewonnen, der vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit der Hamburger Körber-Stiftung seit 1973 ausgelobt wird. Arved zählt zu den 50 besten Junghistorikern Deutschlands und wurde für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Insgesamt wurden 1639 Beiträge eingereicht.

Arved untersuchte am Koblenzer Beispiel, welche Anleihen die „Thing-Bewegung“ aus religiösen Symbolen und Traditionen nahm und wie diese Architektur, Gestaltung und Nutzung der Stätten beeinflussten. Zusammen mit dem Landessieg in Rheinland-Pfalz und dem Sonderpreis der Kaiser-Ruprecht-Gemeinschaft in Rhens wurde seine Forschungsarbeit bereits mit 1.000€ prämiert. Zusätzlich nahm er an einem einwöchigen Geschichtsseminar in Dresden teil.

Betreut wurde die Arbeit von Oliver Simon, der seit 2004 den Geschichtswettbewerb als Tutor begleitet und im Rahmen seiner historisch-philosophischen Schreibwerkstatt unterstützt. Unser Eichendorff-Gymnasium wurde dieses Jahr zweitbeste Schule in Rheinland-Pfalz.

Der nächste Wettbewerb startet am 1. September 2018.

Sonderpreise für Arbeiten des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten

Zum ersten Mal hat die Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens 2017 zehn Sonderpreise im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten verliehen. Zu den ausgezeichneten Schülern unserer Schule gehören Arved Schreiber ( Jgst. 12) und Lars Schwickerath (Kl. 10c).

Arved Schreiber („Religion und Ideologie im Dritten Reich am Beispiel der Thingstätten in Koblenz“) und Lars Schwickerath („Zwischen Kreuzen und Atomraketen“) wurden für ihre Arbeiten mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Verleihung der Preise fand im Rahmen eines Festaktes bei strahlendem Sonnenschein auf dem Königstuhl in Rhens statt. Für Essen, Trinken und musikalische Unterhaltung war gesorgt. Der Vorstand der Bruderschaft zu Rhens nahm sich die Zeit jede Arbeit inhaltlich vorzustellen und persönlich zu ehren. Der gelungene Festakt bildete einen krönenden Abschluss und war eine schöne Belohnung für unsere Mühen.

Lars Schwickerath