EGON eSG ? Eichendorff-Gymnasium Koblenz

Fakten zu Wettbewerben

Hier finden Sie noch einmal gesammelt alle Nachrichten zu den letzten Wettbewerbsteilnahmen unsererer Schülerinnen und Schüler!

Landesentscheid „Schüler experimentieren“ in Ingelheim – Wie ist es den Teilnehmern unserer Schule ergangen?

Zur Erinnerung: „Frag nicht mich (Smartphone) – Frag Dich.“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Damian Otto (Universalsensor) sowie Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler (Stärkegeschirrersatz) konnten mit ihren Projekten jeweils den ersten Platz auf dem Regionalwettbewerb Koblenz erreichen und waren demzufolge auf dem finalen Landeswettbewerb in Ingelheim. Alle Schüler durchlebten einen intensiven zweitägigen Wettbewerb mit Übernachtung in Bingen und mussten die Jury und auch die Öffentlichkeit von ihren Projekten überzeugen.

Ein starker (Stärke) Geschirrersatz war das Projekt von Linus Krauthakel, Jakob Wengler und Tim Rosenbach. Zielstellung war es die Menge an Kunststoffabfällen zu verringern und alternative Produkte aus kompostierbaren Materialien zu entwickeln. Nachdem das Rezept für ein geeignetes Gel gefunden war, erproben die Schüler verschiedene Verfahren der Formgebung und Stabilisierung durch Beimischungen und Einsatz verschiedener Gewebe. Die entwickelten Produkte beeindruckten auch die Jury und die zahlreichen Besucher.

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme! Wenn die Serienproduktion auch noch ein paar Schritte entfernt ist – vielleicht sind die Produkte ein Modell für kommende Schulveranstaltungen?

 

Der ökologische low-cost Universalsensor von Damian Otto ist eine biologische Sonde zur Umweltüberwachung. Die Sonde wurde auf Basis des Arduino Mikrocontrollers entwickelt und kann verschiedene Parameter, wie z.B. Feinstaubbelastung, O2-Gehalt, Temperatur und CO2-Gehalt erfassen, speichern und kabellos auf das Handy übertragen. Damian, der sich schon zum zweiten Mal für den Landesentscheid qualifizieren konnte, überzeugte die Fachjury und bekam einen Sonderpreis der Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung.

Die gesamte Hardware wurde mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt und integriert, die Software sorgfältig programmiert und das Resultat in einem selbst-3D-gedruckten Gehäuse formschön untergebracht – die Biologie Fachschaft freut sich über ein neues Spielzeug!

Die hier in diesem Beitrag vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG, betreut in diesem Durchgang von Lea Lappé und Kai Schrank.

Nach den Sommerferien startet die Jufo-AG mit einem regelmäßigen wöchentlichen Termin in die kommende Wettbewerbsrunde. Zur Themenfindung und zum Einstieg finden vor den Sommerferien noch folgende Termine statt:

Dienstag in der 7. + 8. Stunde am 18.6. und am 25.6.

Eingeladen (dritter Stock, Schülerlabor) sind natürlich alle bisherigen Teilnehmer und auch interessierte Neueinsteiger.

 

Kai Schrank

Starke Mitarbeit beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Es ist wieder geschafft!

Nach einem halben Jahr ausdauernder und oftmals harter Arbeit haben 21 Schülerinnen und Schüler unserer Schule 19 eigenständige Forschungsarbeiten zum diesjährigen Thema „So geht’s nicht weiter. Krise – Umbruch – Aufbruch“ eingereicht.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken.

Die Autorinnen und Autoren aus den Stufen 10 bis 12 haben zu ihrem eigenen Thema recherchiert, die Daten ausgewählt und strukturiert, ihren Arbeitsweg dokumentiert und – nach vielfältigen Schreibphasen – schließlich fast 600 Seiten Forschungsergebnisse eingereicht. Somit konnten sich die Junghistoriker am Eichendorff im Vergleich zur letzten Wettbewerbsrunde (14 Beiträge von 15 Schülerinnen und Schülern) nochmals deutlich steigern.

Ein besonderer Dank gilt Frau Nicole Stürz, die dieses Jahr die Schülerinnen tatkräftig mitbetreute.

Eine beachtliche Leistung! Jetzt heißt es abwarten und Eis essen, denn die Entscheidungen über die begehrten Landespreise werden erst im Juni getroffen. Alle Preisträger kommen dann nochmals in eine zweite Runde und im Oktober werden die Entscheidungen über die Bundespreise erwartet, die schließlich im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten überreicht werden.

2017 wurde Arved Schreiber 3. Bundessieger mit seinem Beitrag „Religion und Ideologie im Dritten Reich am Beispiel der Thingstätten in Koblenz. Inwieweit wurden die Koblenzer Thingstätten zur Kirche der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft?“ und das Eichendorff wurde zur zweitbesten Schule in Rheinland-Pfalz prämiert.

Dieses Jahr wurden bundesweit fast 2000 Arbeiten eingereicht.

Viel Erfolg!

 

 

 

Die Beiträge 2018/19

Yara Deffner – Das Leben vaterloser Familien nach dem 2. Weltkrieg. Alleinerziehende Mütter als Antrieb der Emanzipation?

Anne Degen – Mädchen bei den Pfadfindern – eine Selbstverständlichkeit? Die Auswirkung der Frauenbewegung der 1970er Jahre auf die Koedukation bei den Pfadfinder*innen

Richard Flechtner – Separatismus in Koblenz und anderswo (1918-1924)

Leonie Fromme – 100 Jahre Frauenwahlrecht auch in Koblenz

Laura Grosch – Die Ostchinesische Eisenbahn in der postkommunistischen Krise

Steven Heinen – Die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Großstadt Köln

Jan-Philipp Holzmann – Die Lebensmittelversorgung während des 1. Weltkriegs in Koblenz

Sören Kaltwasser und Sven Kaltwasser – Zwangsarbeit im regionalen Straßenbau

Vanessa Kasto – Musikmissbrauch im Dritten Reich. Das Musikinstitut Koblenz in einer Krise

Judith Naumann und Thekla Surall – Vom NS-Minister zum Kirchmeister – das ambivalente Leben Lutz Graf Schwerin von Krosigks

Anna Reif – Versorgungsnot 1946/47 in Koblenz und in der ländlichen Umgebung

Maurice Ritter – Der Fußballverein TuS Koblenz in der Krise und die Beeinflussung durch die Nationalsozialisten

Marlene Schäffer – Hunsrücker Friedensbewegung. Hat sie für einen Umbruch gesorgt?

Hannah Schneider – Aufbruch. Auswanderung vom Hunsrück nach Brasilien im 19. Jahrhundert

Niklas Schuch – Wie kam es zum Umbruch von Bahn zu Bus? Die Entwicklung der Koblenzer Straßenbahn bis zum heutigen Buslinienverkehr

Paula Schwickart – Die Auswanderung aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert nach Brasilien. Warum flohen die Menschen?

Lars Schwickerath – „Nicht mit uns!“ Protest aus der Mitte der Gesellschaft. Inwiefern trug die Friedensinitiative Hunsrück zu einem sozialgesellschaftlichen Wandel in der Region bei?

Jakob Simon und Frederick Simon – Die Sporkenburg. Wie lebte man auf der Burg und warum wohnt da keiner mehr? Ein Rekonstruktionsversuch in LEGO.

Philipp Staudt – Welche Rolle spielt Koblenz für Deutschland, wie wir es kennen? Die Rittersturz-Konferenz in Koblenz – Umbruch von Diktatur zur Demokratie

Niels Stoffel – Von Elbing-Westpreußen nach Rheinland-Pfalz. Über die Flucht meines Großvaters und über die Bedeutung des Begriffs Heimat

Wenn auch ihr historische Fragen oder philosophische Ideen habt und sie schon immer einmal aufs Papier bringen wolltet, dann kommt zur Schreibwerkstatt (Tutor: Oliver Simon).

https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb

https://eichendorff-koblenz.de/historisch-philosophische-schreibwerkstatt/

Jugend forscht und Schüler experimentieren – erfreuliche Neuigkeiten von der JuFo AG der Schule

„Frag nicht mich (Smartphone) – Frag Dich.“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 54. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit insgesamt 10 Projekten war unsere Schule bei den Regionalwettbewerben gut vertreten und es zeigte sich mal wieder, dass sich unsere Arbeiten im Vergleich sehr gut behaupten konnten. Die Jugend forscht AG wurde demzufolge mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge Stiftung ausgezeichnet und darf sich über eine Spende von 232€ freuen.

Besonders herausragend waren die Projekte von Damian Otto (Universalsensor) sowie Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler (Stärkegeschirrersatz). Diese Schüler reisen als Regionalsieger mit ihren Projekten auf den Landeswettbewerb in Ingelheim.

Wir, als Lehrerteam, gratulieren zu dieser besonderen Leistung!

Lesen Sie nun Kurzberichte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler:

Fruchtfliegen – Wie kann man sie abhalten?

(Erfolgreiche Teilnahme in Koblenz, Biologie, Schüler experimentieren)

In meinem Projekt um Fruchtfliegen habe ich das Ziel zu untersuchen, wie man am besten Fruchtfliegen von Obst etc. abhalten kann. Zuerst habe ich es mit Kräutern getestet. Dabei habe ich eine Arena benutzt und in ihr ein Blatt Minze, ein Blatt Zitronenmelisse und ein paar Blätter Rosmarin reingelegt. Ein Feld habe ich freigelassen.

Jan Trifan

Feinstaub im Klassenraum

(Erfolgreiche Teilnahme in Bitburg mit zwei Sonderpreisen, Arbeitswelt, Jugend forscht)

In meiner „Jugend forscht“-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren die Feinstaubbelastung in Schulen beeinflussen. Dazu habe ich über einen Zeitraum von insgesamt 18 Stunden den Feinstaubgehalt in fünf Klassenräumen der Integrierten Gesamtschule Koblenz (IGS) gemessen und dabei die Bedingungen im Klassenzimmer protokolliert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Feinstaubgehalt in den gemessenen Räumen unterhalb der europaweiten Grenzwerte für Feinstaub liegt. Außerdem ergaben sich aus den Messungen Hinweise darauf, dass der Kreidestaub einen Großteil des Feinstaubes der Gruppe PM10 ausmacht.

Julika Sandrieser – ehemalige Schülerin, jetzt an der IGS Koblenz

 

Die Lieblingsfrüchte von Drosophil

(Erfolgreiche Teilnahme in Koblenz, Biologie, Schüler experimentieren)

Wir haben beobachtet, dass in unserem Haus viele Fruchtfliegen in Obstschüsseln sind. Wir wollten probieren, welche Früchte besonders viele Fliegen anlocken. Es scheint so, dass Trauben eine besondere Wirkung auf die Tiere haben.

Frida Fisseni, Leona Dorschner

Ein starker (Stärke) Geschirrersatz

(1. Platz in Koblenz, Chemie, Schüler experimentieren)

Die EU-Kommission will laut einem Medienbericht ein Verbot von Einweggeschirr aus Plastik vorschlagen. So soll die Menge an Kunststoffabfällen verringert werden. Dagegen haben wir folgende Idee: Wir stellen Becher und Ähnliches aus schnell zersetzbaren Materialien her. Um die Becher usw. in Form zu bringen, haben wir die unterschiedlichsten Methoden verwendet. Wir haben das Gel, bestehend aus Wasser, Glycerin und Stärke, in Formen aus Knete gegossen, auf Taschentüchern verteilt und diese, auf einer Schüssel liegend, trocknen lassen und in eine Petrischale gegossen.

Linus Krauthakel, Jakob Wengler, Tim Rosenbach

 

Das Multiwindrad

(2. Platz in Koblenz, Technik, Jugend forscht)

Ziel ist es, ein Offshore- Windrad, das die drei bekannten erneuerbaren Energien Wind, Wasser und Sonne (Licht) nutzt, zu konzipieren, um eine konstante Stromproduktion aufrechtzuerhalten. Auch soll eine Energiespeicherlösung verwendet werden. Mit einem Modell soll dies verdeutlicht und erstmals umgesetzt werden.

Sven Kaltwasser, Sören Kaltwasser

 

Weinglasverstärker

(2. Platz in Koblenz, Physik, Schüler experimentieren)

Die Idee kam uns durch das Buch „Die Spur des Raben“ aus der Buchreihe „Die drei Fragezeichen ???“ von Alfred Hitchcock. In dieser Geschichte geht es um eine Kassette, die die ??? gemeinsam zur Lösung eines Falls anhören wollen. Da das Abspielgerät für die Kassette nur mit Kopfhöreranschluss funktioniert, kann sie nur von zwei Leuten mit jeweils einem Kopfhörer im Ohr gleichzeitig gehört werden. Dadurch kommt einem der ??? die Idee, einen Verstärker aus Dingen, die sie im Haushalt finden zu bauen. Damit wollen sie die Lautsprecher der Kopfhörer hörbar machen, ohne sie ins Ohr zu stecken. Diesen Verstärker bauen sie aus Kopfhörern und zwei Weingläsern. In unserer Arbeit werden wir überprüfen, ob der Verstärker funktioniert und ihn gegebenenfalls verbessern und optimieren.

Eva Luna Blum, Aron Wiesmann, Arvid Bittner

 

Der ökologische low-cost Universalsensor

(1. Platz in Koblenz, Technik, Schüler experimentieren + diverse Sonderpreise)

In meiner Jugendforscht Arbeit möchte ich mich mit dem Bau einer kleinen biologischen Sonde zur Umweltüberwachung beschäftigen. Die Sonde soll verschiedene Parameter, wie z.B. Luftfeuchtigkeit, Feinstaubbelastung, O2-Gehalt, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 Gehalt erfassen und auf einem LCD Display anzeigen. Für den Fall, dass man mit der Sonde über längere Zeit Messungen an einem Ort durchführen will, soll eine SD Karte die Daten speichern, sodass diese später von einem Computer ausgelesen werden können. Außerdem wäre ein Bluetooth Modul sehr hilfreich, damit die gesammelten Werte direkt kabellos aufs Handy übertragen werden können. Die gesamte Sonde soll auf Basis des Arduino Mikrocontrollers gebaut und programmiert werden.

Damian Otto

Pflanzen vs. Streusalz

(Erfolgreiche Teilnahme in Andernach, Biologie, Schüler experimentieren)

Da bald der Winter bei uns einbricht, haben wir uns gefragt, was das Streusalz mit den heimischen Pflanzen anstellt. Zu diesem Zweck haben wir zwei Versuche durchgeführt: 1. Mithilfe eines Mikroskops haben wir die Wirkung verschieden starker Salzlösungen auf Pflanzenzellen (Zwiebel) beobachtet. 2. Wir haben 7 Rosen in verschieden konzentrierte Salzlösungen gestellt, darunter zwei Kontrollversuche mit reinem Wasser. Dann haben wir nach 24 und 48 die Ergebnisse beobachtet und fotografiert.

 Jan Urmetzer, David Zucchet

 

Einsteins Trinkende Ente

(Erfolgreiche Teilnehme in Koblenz, Physik, Jugend forscht)

Die Trinkende Ente ist eine beliebte Dekoration von einer gläsernen Ente mit einem isolierten Hohlraum, in dem sich normales Wasser befindet. Die Ente kann Pendeln und hört hiermit scheinbar nicht mehr auf, wenn sie einmal in Gang gesetzt wurde. Es handelt sich scheinbar um ein Perpetuum mobile. Der Schnabel der Ente besteht aus einen porösen Material, das Wasser aufnehmen kann. In dieser Arbeit wird die Frage gestellt, warum dies geschieht und welche Flüssigkeiten im Becher die Ente häufiger „zum Trinken“ bringen.

Arthur Anufriev

Parkinson

(2. Platz in Koblenz, Chemie, Jugend forscht + Sonderpreis des Zonta-Clubs)

Die chemischen Reaktionen der Wirkstoffe an den von der Krankheit Parkinson betroffenen Stellen des Gehirns, den Basalganglien, stehen in meiner Arbeit im Vordergrund. Dabei ist die Erarbeitung von Aufbau und Eigenschaften der Wirkstoffe sowie der dopaminergen Neuronen in den Basalganglien ein wesentlicher Bestandteil. Wie sich die mangelnde Konzentration an Dopamin durch die Krankheit Parkinson auf den Körper auswirkt, und inwiefern die Wirkstoffe die Symptome lindern, wird an einem Fallbeispiel konkret erklärt und durch Befragung mehrerer Betroffener dargestellt. Abschließend wird der theoretische Teil der Arbeit mit dem praktischen Teil verknüpft und auf Gemeinsamkeiten und Abweichungen untersucht.

Greta Bender, betreut von Annette Palfalvi

Die hier in diesem Beitrag vorgestellten Projekte sind (wo nicht anders vermerkt) Produkte der Jugend forscht AG, betreut von Lea Lappé und Kai Schrank.

Die AG widmet sich in den kommenden Monaten dem anstehenden Landeswettbewerb in Ingelheim (9. und 10. Mai), die teilnehmenden Schüler können sich für die Vereinbarung individueller Termine an uns wenden.

Am Ende des Schuljahres beginnen wir dann mit der Vorbereitung der nächsten Wettbewerbsrunde. Hierfür werden noch vor den Sommerferien einige Termine bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sollte die Aushänge am Schülerlabor im Auge behalten.

Selbst denken. SchülerInnen schreiben philosophische Essays

Ein Essay ist ein diskursiver Text, in dem sich der Autor kompetent und überzeugend mit einer philosophischen Fragestellung befasst. Relevanz und Verständnis, Überzeugung, Stimmigkeit und Originalität gelten als zentrale Kriterien.

Ausgehend von der Universität Sofia (Bulgarien) entwickelte sich seit 1989 die Internationale Philosophie-Olympiade (IPO) als Schülerwettbewerb, an dem aktuell neben Deutschland über 40 Länder teilnehmen. Die zwei deutschen Vertreter werden unter den bundesweit besten 26 Schülerinnen und Schülern ermittelt, die sich in der „Winterakademie“ in Münster treffen und wieder eigene Essays unter Klausurbedingungen in einer Fremdsprache schreiben. Italien ist diesmal Gastgeber der IPO 2019, die in Rom stattfinden wird.

Um an der Winterakademie teilzunehmen, schrieben Schülerinnen und Schülern der Ethik- und Philosophiekurse (ab Stufe 11) insgesamt 27 Beiträge, von denen die besten sechs Essays an die Landesjury in Mainz eingereicht wurden. Folgende Autorinnen und Autoren konnten besonders überzeugen:

Lotte Jung, Annika Jünger, Vanessa Kasto, Teresa Oster, Valerie Simon und Alperen Yaman (alle Stufe 12)

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt wirklich hervorragende Texte gestaltet. Aus vier Themenvorschlägen konnten die Teilnehmer auswählen:

I. „Wer in Europa fordert, der Islam müsse eine Phase der Aufklärung durchlaufen, sollte darauf achten, dass die Aufklärung nicht selbst zum Mythos wird und [sollte] zuerst unseren eigenen Aufklärungsbegriff kritisch reflektieren.“
(Der Islamwissenschaftler Ulrich Rudolph in der Süddeutschen Zeitung Nr. 258, Dienstag 8. November 2016, S. 13)

II. Führt Wissen zur Macht?

III. „Dass ich meinen Schultern eine so große Last aufgebürdet habe, geschah (…), weil ich wusste, dass das Besondere an solchen, also wissenschaftlichen Kämpfen darin besteht, dass es sogar Gewinn bedeutet, dabei zu unterliegen. (…) Denn wer unterliegt, empfängt vom Sieger eine Wohltat, nicht einen Schaden; mit dessen Hilfe nämlich kehrt er nach Hause reicher zurück, das heißt gescheiter, und besser gerüstet für künftige Gefechte.“
(Giovanni Pico della Mirandola: Rede über die Würde des Menschen. 1496. Übersetzt von Gerd von der Gönna. Stuttgart [Reclam] 1997, S.45f.)

IV. „Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.“ (Johann Wolfgang von Goethe: Die Wahlverwandtschaften. 1809. Herausgegeben von Erich Trunz [= Hamburger Ausgabe Band 6]. München 1981, S.398. Hinweis: Der Satz stammt aus „Ottiliens Tagebuch“. Ottilie ist eine der beiden weiblichen Hauptfiguren des Romans.)

Im Oktober 2019 startet der nächste philosophische Essaywettbewerb, der im Rahmen der historisch-philosophischen Schreibwerkstatt am Eichendorff-Gymnasium begleitet wird.

Oliver Simon

Unesco-Team des Eichendorffs bei der Lernwerkstatt Demokratie

Der Wettbewerb Demokratisch Handeln wird seit 1990 für alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausgeschrieben. In diesem Jahr wurde unter dem Motto: „Gesagt. Getan.“ dazu aufgerufen, Best Practice Beispiele für das Leben von Demokratie in der Schule und Gesellschaft in Form einer Dokumentation eines geleisteten Projektes einzureichen. Es geht um die Anerkennung herausragender Leistungen für die Demokratie und das Gemeinwesen und damit explizit um die Förderung von „demokratischer Handlungskompetenz“ und „kritischer Loyalität“ bei Schülerinnen und Schülern. Bis zum Dezember 2017 bewarben sich rund 250 Projekte aus allen Bundesländern unterschiedlicher Schularten und Jahrgangsstufen. Das UNESCO-Team des Eichendorff-Gymnasiums wurde mit 50 anderen Projekten ausgewählt und konnte in diesem Rahmen an der Lernstatt Demokratie, die dieses Jahr in Hamburg vom 12. – 15. Juni stattfand, teilnehmen.

In dieser viertägigen Tagung gab es für unser Team die Möglichkeit einer öffentlichen Ausstellung unserer aktuellen Arbeit bestehend aus der Vorstellung verschiedener Aktionen, regelmäßiger Veranstaltungen, dem engagierten Einsatz für vielfältige regionale Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerschulen in Nicaragua und Ruanda. Im Rahmen dieser Präsentation erfolgte ein methodengeleiteter Erfahrungsaustausch mit Projekten anderer Schulen und Bundesländer, der uns große Bewunderung des bundesweiten Engagements Einzelner entlockte und zugleich unglaubliche Motivation für eigene neue Ziele und Aktionen bei uns schaffte. Einen wunderschönen Abschluss dieses ersten Tages bildete die durch die Siemens-Stiftung geförderte Hafen-Rundfahrt, die neben einem ersten Kennenlernen der Stadt Hamburg Grundlagen zur Gemeinschaftsbildung der Tagungsgruppe ermöglichte. Ähnlich gemeinschaftsfördernd erwiesen sich die Veranstaltungen an den Folgeabenden wie der Auftritt des Kabarettisten Thomas Philipzen, der Inklusionsband Station 17, der rege Austausch mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank etc.

Großes Interesse weckten die unterschiedlichen, gleichermaßen ansprechenden Workshopangebote am zweiten Tag, die von Experten verschiedener Professionen (Dozenten der Universität, Journalisten, Schriftstellern, Kabarettisten, Medienfachleuten, etc.) geleitet wurden und an Themenbereichen der Politik, der Wirtschaft und der Medien arbeiteten. Dabei entstanden buntgemischte Teams aus Lehrern und Schülern aller Altersstufen, die ein farbenfrohes, energiegeladenes Spektrum an Ergebnissen hervorbrachten.

Der dritte Tag stand im Zeichen eines Demokratie-Manifests. Schüler und Lehrer fanden sich in getrennten Teams wieder, die Probleme und Schwierigkeiten ihrer Projekte sowie ihres Einsatzes an und in der Schule aufzeigten und lösungsorientierte Ansätze erarbeiteten. Ziel war es, Forderungen zu formulieren und auszuarbeiten, die am folgenden Tag in Form einer Polit-Talkrunde im Rathaus Hamburg mit führenden Politikern des Stadtstaates und Vertretern der Schülerschaft diskutiert werden sollten.

Dabei wurde auch eine Eichendorff-Schülerin ausgewählt, an dieser Talkrunde teilzunehmen. Im Anschluss daran erhielten alle Projekte im feierlichen Rahmen des Kaisersaals im Rathaus Hamburg durch den Vorsitzenden des Fördervereins Demokratisch Handeln e.V. Herrn Dr. Jan Hofmann und die Senatorin für Soziales, Arbeit und Integration Frau Dr. Melanie Leonhard eine Urkunde für ihr herausragendes Engagement im Sinne der Demokratie.

Rückblickend lässt sich sagen, dass uns die Lernstatt durch ihre kreative Atmosphäre Impulse für unsere weitere Arbeit aufgezeigt hat und wir neue Partner aus anderen Bundesländern mit komplementären Zielen gewinnen konnten.

Das UNESCO-Team ist überaus dankbar für diese entgegengebrachte Anerkennung ihrer Arbeit im letzten Jahr und hofft, dass das Gedankengut der UNESCO in Folge dieser Öffentlichkeit auch einen noch höheren Stellenwert innerhalb der Schulgemeinschaft erreichen kann.

Das UNESCO-Team des Eichendorff-Gymnasiums
Sabrina Gecks, Elisa Güls, Lea Hürth, Clara Münch, Lena Porz, Luisa Schwamm

Start in eine neue Runde

Nachdem unsere Schule im letzten Jahr einen Bundessieg erringen konnte und als zweitbeste Schule in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde, beginnt der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wieder.

Ich möchte alle interessierten Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, den 5. September 2018 zur Eröffnung in der 1. Stunde in Raum 112 G einladen.

Dort wird der Wettbewerb und das neue Thema vorgestellt. Bitte fragt eure Fachlehrer im Vorfeld um Erlaubnis, ob Ihr dafür vom Unterricht freigestellt werden könnt.

Ich freue mich auf euer Interesse!

Oliver Simon

Rückblick: Eichendorff-Team beim Münzlauf erfolgreich

Am 22. Juni, dem letzten Schultag, nahm unser Eichendorff Team beim Münzlauf teil: Zwölf Schülerinnen und Schüler starteten auf der 3 km Schullauf-Strecke, fünf auf der 5 km-Firmenlaufstrecke. Bei schönstem Sonnenschein stürzten sich alle ins Getümmel der insgesamt 17 000 Laufbegeisterten und der vielen Zuschauer an der Strecke. Hier muss man kein Profiläufer sein (… aber auch die laufen natürlich mit), die supergute Stimmung und das gemeinsame  Laufen machen einfach Spaß.

Julia Brandt gewann den 5 km Lauf in ihrer Altersklasse U18/weiblich mit einer Laufzeit von 24:15 min. Am schnellsten von unseren fünf  Starterinnen und Startern war unser jüngster 5km-Läufer Frederik Jenke mit 23: 31 min (Platz 23 U16/männlich). Außerdem liefen Daphne Antonidadis, Linda Seidel und Sabine Mauer mit im 5km-Eichendorff-Team.

Über 3 km erzielten wir gleich drei erste Plätze und viele weitere Platzierungen: Luisa Mauer gewann in der Altersklasse U20/weiblich (6. insgesamt), Jan Chrubasik in der  Altersklasse U16/männlich (4. insgesamt) und Jakob Busch in der Altersklasse U12/männlich, gefolgt von Leo Reinemann auf Platz 2. In der Altersklasse U12/weiblich belegten wir 7 der 10 ersten Plätze: Emma Weinand auf Platz 3, Leni Aldekamp auf Platz 4, Maren Herold auf Platz 5, Charlotte Seintsch und Lotte-Marie Jenke teilten sich Platz 6, Laura Hitzel auf Platz 9 und Zoe Sinico auf Platz 10. Lea-Maxima Goldin-Hilf belegte in der Altersklasse U14/weiblich den 20. Platz. Mit Luisas und Jans Laufzeit wurden wir zweitschnellstes Team.

Bei der Lauforganisation im Vorfeld halfen Linda Seidel und Leah-Sophie Kaspar aus der 12. Klasse. Herzlichen Dank an euch beide. Vielen Dank auch an alle Eltern, die insbesondere am Start mitgeholfen haben und unsere Läuferinnen und Läufer am Ziel in Empfang nahmen. Unser Direktor, Herr Meier, unterstützte unser Jubelteam am Ziel. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne für 2019: Zu unserem vierten Start soll unsere  Mannschaft in Eichendorff-Sport-T-Shirts laufen.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf! An alle laufbegeisterten (…und solche, die es werden wollen) Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer, Eltern, Ehemalige: Kommt in unser Eichendorff-Münzlauf-Team 2019.

Dagmar Neddermeyer

Tolle Ergebnisse beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und zwei erstplatzierte Teilnehmer reisten mit ihren Projekten auf den Landeswettbewerb in Ingelheim. Dieser Wettbewerb fand vom 26.-27 April statt und war für die Schülerinnen und Schüler ein extrem aufregendes, herausforderndes und spannendes Erlebnis – die engagierte Teilnahme unserer AG-Schüler wurde in einem Fall mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt.

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Als Fazit zu seiner Teilnahme in Ingelheim lobt Damian das leckere Essen und die vielen netten Teilnehmer, die man auch beim gemeinsamen Abend in der Jugendherberge kennenlernen konnte. Beeindruckende Projekte waren ein Seitenumblätterroboter sowie ein Exoskelett zum Heben schwerer Lasten. Wir gratulieren Damian zu seiner engagierten Teilnahme an diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Ihre Arbeit ist somit eine Kooperation zwischen unserer Schule und der IGS Koblenz. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Über ihre Zeit in Ingelheim sagt Julika: „Toll ist es die Projekte der anderen Schüler zu sehen und dass man eine neue Sichtweise auf das eigene Projekt bekommt. Man trifft hier viele interessante Leute!“. Julika wurde für ihre tolle Arbeit mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt. Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der MNU und verbringt in diesem Rahmen eine Woche im Deutschen Museum in München. Herzlichen Glückwunsch!!!

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG. Wer Interesse an der AG und an einer Teilnahme an den kommenden Wettbewerben hat, kann ab Juni (5.6., 12.6., 19.6.) in die AG einsteigen. Die AG findet in der 7. und 8. Stunde im Schülerlabor statt (Betreuender Lehrer: Kai Schrank).

Olympioniken in der Chemie

Unter dem Motto „Chemie-die stimmt“ richtet der Förderverein Chemie-Olympiade alljährlich für die 9. und 10. Klassen einen bundesweiten Wettbewerb aus. In diesem Jahr qualifizierten sich zwei Schülerinnen und ein Schüler unseres Gymnasiums für die zweite Runde an der TU Kaiserslautern: Judith Naumann aus der 9a, sowie Thekla Surall und Nicolas Rudhard aus der 9b.
Am Mittwoch, den 14. März ging es in Begleitung des Fachlehrers Michael Stumpe nach Kaiserslautern, wo es galt, zusammen mit etwa vierzig anderen Kandidaten eine dreistündige Klausur zu bestehen. Die Inhalte gingen weit über den Schulstoff in der Mittelstufe hinaus und so freuen wir uns ganz besonders, dass Nicolas Rudhard einen sechsten Platz belegen konnte und sich alle drei der Aufgabe gestellt haben, sich mit den anderen Qualifikanten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu messen.
An einem schönen und sonnigen Tag durften wir noch mit einem Besuch in der Mensa und einer Vorlesung Uniluft schnuppern, bevor es wieder galt, die Heimreise ans Eichendorff anzutreten… erfüllt vom olympischen Gedanken, neuen Impressionen und vielleicht mit der Lust auf noch mehr Chemie.

Michael Stumpe

Erfolgreiche Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Koblenz

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und es zeigte sich mal wieder, dass sich unsere Arbeiten im Vergleich sehr gut behaupten konnten. Die Jugend forscht AG wurde demzufolge mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge Stiftung ausgezeichnet und darf sich über eine Spende von 277€ freuen.

Besonders herausragend waren die Arbeiten von Damian Otto, Philipp Zieger und Julika Sandrieser. Alle drei Schüler reisen mit ihren Projekten damit auf die jeweiligen Landeswettbewerbe.

Wir, als Lehrerteam, gratulieren zu dieser herausragenden Leistung!

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Die sehr durchdachte Arbeit wurde mit einen 1. Platz im Fachgebiet Technik (Schüler experimentieren) belohnt.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Die Jury würdigte ihre Arbeit mit dem ersten Platz im Fachgebiet Biologie (Schüler experimentieren).

Damian und Julika fahren damit auf den Landeswettbewerb in Ingelheim – viel Erfolg!

 

Philipp Zieger stellte sich die Frage, ob Lithium das einzige Element ist, welches bei Hochleistungsakkumulatoren eingesetzt werden kann. Er zeigte, dass Aluminium ein ähnlich hohes Potential besitzt. Seine langjährige Teilnahme an Jugend forscht Wettbewerben und sein innovatives Projekt wurden mit dem ersten Platz im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht) gewürdigt und so wird er das Eichendorff-Gymnasium auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten. Vielleicht geht hier ja noch was?!

Die EU-Kommission bemängelt hohe Nitratwerte im Grundwasser – Folge ist eine Klage gegen Deutschland im Jahr 2016. Sarah-Maria Scheid untersuchte hierauf in einem Feldversuch, welchen Einfluss die Ausbringung von Gülle auf den Nitratgehalt im Boden hat. Der Zusammenhang konnte durch eine geschickte Feldapparatur nachgewiesen werden. Diese starke Leistung wurde von der Jury mit dem 2. Platz im Fachgebiet Biologie (Jugend forscht) gewürdigt.

 

 

Isabella Sicilia und Yara Deffner widmeten sich als Neueinsteiger der Frage nach dem perfekten Wald. Auf der Grundlage von vergleichenden Untersuchungen in zwei Waldgebieten wurden Ursachen für Biodiversität ermittelt und auf dieser Grundlage das Modell eines perfekten Waldes entwickelt.

David Zucchet und Jan Urmetzer nahmen ebenfalls erstmals teil und forschten an Möglichkeiten ein Raketenauto mit unterschiedlichen Treibsätzen zu betreiben. Sie beschäftigten sich mit den hierbei stattfindenden Energieträgerwechseln. Trotz zahlreicher Pannen und technischer Probleme ließen sich beide Schüler nie entmutigen und tüftelten immer weiter. Sie erreichten einen Sonderpreis (Kosmos-Experimentierkasten), der zum weiteren Experimentieren anregen soll.

Lego für Fortgeschrittene: Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler sind weiterhin von den Möglichkeiten des Lego Mindstorms fasziniert und entwickelten auf dieser Grundlage einen durchaus wehrhaften Roboter als Sicherheitsdienst. Sie konnten die Jury durch Demonstrationen überzeugen und erreichten hiermit einen dritten Platz im Gebiet Technik. Nach dem zweiten Platz im letzten Jahr, ist die Mission für die nächste Runde eigentlich klar abgesteckt.

Tim Schneider, Laurin Utecht und Filip Madunic bauten mit einfachen Mitteln ein ökologisch zu betreibendes U-Boot. Selbst Filmaufnahmen waren hiermit möglich, so dass der Gruppe spektakuläre Filmaufnahmen eines Fisches im Laacher See gelangen. Alle drei Schüler nahmen erstmalig am Wettbewerb teil.

 

 

 

 

Tim Redelbach zeigte, dass Komplexe in der Chemie nicht unbedingt schlecht sein müssen. Er entwickelte ein Verfahren zur fotometrischen Wasserhärtebestimmung über Komplexbildung. Hierdurch kann mit minimalem Chemikalieneinsatz eine sonst sehr aufwendige Analyse durchgeführt werden. Für seine gut durchdachte Methode bekam er den Sonderpreis für zerstörungsfreie Prüfung.

 

 

Hannah Dötsch befasste sich in einer von Frau Palfalvi betreuten Arbeit mit dem Thema Kopfschmerz. Sie grenzte verschiedene Kopfschmerzarten voneinander ab und untersuchte die Kopfschmerzhäufigkeit bei Schülern des Eichendorff-Gymnasiums. Die Jury würdigte die gründliche Arbeit mit einem Sonderpreis des Zonta Clubs Koblenz.

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG, betreut von den Kollegen Kevin Bähner, Jan Moch und Kai Schrank.

Wir treffen uns mit allen Schülern am kommenden Dienstag (20.2.) in der 7. und 8. Stunde zum Abschlusskuchenessen (Treffpunkt Schülerlabor).

Die AG widmet sich in den kommenden Monaten den anstehenden Landeswettbewerben und startet dann in die nächste Wettbewerbsrunde. Hierfür werden noch vor den Sommerferien einige Termine bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sollte die Aushänge am Schülerlabor im Auge behalten.