Alle Artikel von Roland Pohl

Aktuelles vom Chinaaustausch 2018

Momentan befinden sich 16 Schülerinnen und Schüler des Eichendorff-Gymnasiumsin Begleitung von Frau Palfalvi, Herrn Schützler und dem Schulleiter Herrn Meier in China.

Die 1. Station des diesjährigen Chinaaustausches war Peking bzw. Beijing. Nach 24 Stunden Anreise kam die Gruppe in ihrem Hotel in der Innenstadt von Peking an und begab sich danach direkt zum T’iamen Platz.
Am nächsten Tag stand der Besuch des Kaiserpalastes auf dem Programm .
Danach übernahmen verschiedene Schülergruppen die Führung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Olympia Park und dem Künstlerviertel 978. Diese besondere Herausforderung bestand darin, ohne Navi und meist nur mit chinesischen Schriftzeichen den Weg zu finden.
Am 3. Tag vor der Weiterreise nach Qingdao wurde noch die chinesische Geschichte kennengelernt. Vorbei am Weg der Seelen und Besichtigung der Ming- Gräber ging es zur chinesischen Mauer.

Ablauf des Musikfests 2018

Wir freuen uns auf unser Musikfest am 9. Juni 2018! Das Fest lebt von den vielfältigen musikalischen Beiträgen.

Programmablauf:

10 Uhr, Aula: Begrüßung und musikalischer Auftakt mit dem Chor und dem Orchester des Eichendorff-Gymnasiums

im Anschluss bis max. 13.30 Uhr in der Aula: Konzerte der Ensembles und Klassen

ab 10.30 Uhr in Raum 116 M: Konzerte von Solisten und kleineren Ensembles

10.30 – 11.15 Uhr in Raum 204 BK: Vorführung der Theater-AG Klasse 5c

10.30 – 11.15 Uhr und 11.30 bis 12.15 Uhr im 2 und 3. Stock sowie in der Sporthalle: verschiedene Workshops

13.00 Uhr bis 15.00 Uhr Grillwürstchen und Snacks auf dem Schulhof und Auftritt der Schulband

15.00 Uhr bis 17.00 Uhr: Großes Abschlusskonzert (Chöre, Orchester, Ensembles, Solisten)

 

Loreleyschule wird Teil des Netzwerkes UNESCO-Projektschulen Rheinland-Pfalz – und wir feiern mit!

Am Donnerstag, den 26. April 2018 besuchte das UNESCO Team die Loreleyschule in St. Goarshausen. Die Loreleyschule als Kooperation einer Grund— und Realschule Plus arbeitet bereits seit einigen Jahren darauf hin, in das Netzwerk der UNESCO-Schulen, dem wir, das Eichendorff-Gymnasium, seit 2012 angehören, aufgenommen zu werden. Heute war es endlich soweit!

Nach einer 30-minütigen Zugfahrt von Koblenz nach St. Goarshausen und einer etwas holprigen „Erklimmung des Rheinsteigs“ kamen wir dann endlich in dem Stadtteil Heide an der Loreleyschule an. Im Rahmen einer Projektwoche, in der die Schülerinnen und Schüler sich mit den Säulen der UNESCO intensiv auseinander gesetzt hatten, fand an diesem Tag eine Ausstellung der erarbeiteten Produkte inklusive offizieller Feierstunde mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft statt, die es sich nicht nehmen ließen, neben den eingeladenen 20 UNESCO-Projektschulen Rheinland-Pfalz, einige Worte der Gratulation an die Schule zu richten. Durch das Programm führten drei Schüler unterschiedlicher Altersstufen, die im weiteren Verlauf ebenfalls die Geschenke der geladenen Gäste entgegennahmen. Auch unser Mitbringsel, eine Kachel der UNESCO-Projektschule Eichendorff-Gymnasium, fand einen schönen Platz inmitten der übrigen Darstellungen der Netzwerk-Schulen.

Im Anschluss hatten Eltern, Lehrer, Schüler und Gäste die Möglichkeit, die ausgestellten Projektprodukte und Programmpunkte sowohl innerhalb der Schule als auch auf dem Schulhof zu besuchen und zu bestaunen.

Besonders beeindruckte uns der selbst bearbeitete Schulgarten inklusive einiger Insekten- und Vogelhotels.

Nach einem ereignisreichen und informativen Tag kehrten wir voller neuer Ideen und Anregungen für unsere eigene UNESCO-Arbeit nach Koblenz zurück.

Weiter Informationen zur Loreleyschule und ihrer Feierstunde findet ihr unter: http://www.loreleyschule.de

Euer UNESCO-Team

Fahrt der Windsurf AG nach Biddinghuizen

Von Mittwoch, den 09.05.2018 bis zum Sonntag, den 13.05.2018 für die Windsurf AG des Eichendorff-Gymnasiums ins Surfcamp nach Biddinghuizen. Hier ein Bericht!

Nach dem Abholen des Anno- und AK-Gymnasiums, kam die 19-köpfige Gruppe des Eichendorffs gegen 14 Uhr mit dem Bus in Biddinghuizen am Veluwemeer an. Nachdem uns im pädagogischen Sitzkreis das Gelände und einige Regeln erklärt worden waren, bezogen wir unsere luxuriösen 5-Sterne-Hütten, die denen eines Survivalcamps sehr nahe kamen. Nur die bescheppertsten unter uns hatten die Ehre, einen Kühlschrank im 2qm großen Apartment stehen zu haben.
Nachdem wir uns einquartiert hatten, durften wir auch schon zur Anprobe der hautengen, ganzkörperkondomähnlichen und unglaublich reizvollen Neoprenanzüge antanzen und anschließend unseren ersten Kontakt mit Brett und Wasser haben. Später wurde zum ersten Mal gegrillt und der Abend wurde mit Hilfe von Musik und Volleyball auf dem Beachvolleyballfeld, welches wir kurzerhand zu unserem eigenen erklärten, ausgeklungen.
Nach leckerem Frühstück schlüpften wir am nächsten Morgen in unsere bootybetonende Ausrüstung, nachdem wir in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt wurden, da wir uns einen der liebevoll „Neo“ genannten Anzüge zu teilen hatten und uns abwechseln mussten. Wir versuchten die Windrichtung zu bestimmen um das erste Mal in den Genuss eines kraftvollen Luftzugs im aufgeriggten Segel zu kommen. Der Finger wurde tief in den Mund gesteckt und mit Speichel getränkt. Der feuchte Finger in der Luft sollte die Antwort bringen. Das war leider falsch. Wir erfuhren, dass es sinnvoller ist die Windrichtung durch einen Adleraugenblick auf die Fahnen auf dem Wasser zu bestimmen. Die Segel wurden uns überreicht und von uns aufgebaut. Der Spaß konnte beginnen. Aber wie man weiß: Jeder Anfang ist schwer! Auch wenn das Surfen bei unseren Lehrern sehr einfach aussah, mussten wir eingestehen, dass das Vorankommen weniger das Problem war, als das Lenken und es kam vermehrt zu Kollisionen zu Wasser. Trotzdem waren wir sehr fleißig, denn wie heißt es doch so schön: „Ohne Fleiß kein Reis“. Wir waren sogar so fleißig, dass wir als Preis 9kg Reis + Restvolumen in Form von Ananas-Curry zum Abendessen bekamen. Dann machten wir uns auf ins Bettchen und versuchten, die Minusgrade in unseren Hütten einfach zu ignorieren.


Aufgetaut am nächsten Morgen ab es wieder leckeres Frühstück in Form von Obstsalat und die Sonne küsste wieder unsere süßen Häupter. Die erste Gruppe machte sich auf den Weg ins knietiefe Meer und wir begannen unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Die 180 Grad Wende auf hoher See sollte her. Einige von uns wagten sich an diesem Tag sogar nachmittags aufs Wasser um einem sehr böigen und kräftigen Wind zu trotzen. Nach anschließendem Theorieunterricht erfuhren wir, dass der Fahrtwind eigentlich immer „voll in die Fresse“ (Zitat: Tobi) kommt, und niemals von hinten. Danach wurde ein zweites Mal gegrillt. Und der viele Reis musste natürlich wiederverwendet werden, und es gab kurzerhand einen Reissalat. Vollgefuttert machten wir uns auf den Weg ans Lagerfeuer, wo aus voller Seele gesungen und der Sternenhimmel bewundert wurde.
Auch samstagmorgens ging es für uns nach dem Frühstück erneut aufs Wasser, um uns auf unsere praktische Prüfung vorzubereiten. Während die eine Gruppe im Wasser war, lernte die andere mehr oder weniger für den theoretischen Teil der Prüfung. Bei einigen artete dies unerklärlicher Weise in einer erneuten Partie Volleyball aus. Wir hatten das unfassbare Glück, an diesem Tag auflandigen Wind zu haben, was laut unseren Lehrern eine super Gelegenheit darstellte, um das allseits beliebte „Kreuzen“ gegen den Wind zu üben. Wie sich herausstellte war dies keine so schlaue Idee. Wir fielen scharenweise in der Fahrrinne von den Brettern und mussten vom Rettungsjetski in einer Karawane abgeschleppt werden. Als Übung für unsere praktische Prüfung sollten wir zwischen zwei Bojen eine 8 fahren, die bei manchen mehr, bei manchen weniger überhaupt nach einer 8 aussah. Nachmittags kehrten wir zurück und stürzten uns erneut in die Surftheorie, da keiner von uns sich die Blöße geben wollte durchzufallen. Am Spätnachmittag war es dann schließlich so weit. Wir wurden in der Surfkantine versammelt und gaben unser bestes. Anschließend wurde so hitzig über die Antworten der Fragen diskutiert, als wäre es eine LK-Klausur gewesen. Das bange Warten auf unsere Prüfungsergebnisse verbrachten die meisten mit einer erneuten Partie Volleyball. Hier traten Schüler des Eichendorffs gegen Schüler des Anno-Gymnasiums an. Das Spiel wurde ernst, als wir auf die Notwendigkeit angesprochen wurden, Feuerholz zu holen. Kurzerhand wurde entschlossen, dass der Verlierer diese Aufgabe zu übernehmen hatte. Wenig später zogen dann nach herber Niederlage die Schüler des Annos aus, und kehrten einige Zeit später mit dem Holz zurück. Dann war es endlich so weit. Wir wurden erneut in der Kantine gerufen und uns wurden unsere Prüfungsergebnisse mitgeteilt. Wir hatten alle bestanden, wie wir jetzt plötzlich wussten und den Pessimismus von vor zwei Stunden vergaßen. Zum Abendessen gab es mal wieder, wie konnte es auch anders sein, Gegrilltes. Wir genossen unseren letzten Abend in vollen Zügen auf unterschiedliche Weise und machten uns dann auf in unsere Betten.
Nach dem Breakfast of Champions, ging es für uns bereits daran, unsere Luxushütten besenrein zu machen und unsere Sachen auszuräumen, da die nächste Gruppe bereits im Anmarsch war. Danach     machten wir uns zum letzten Mal auf, um den praktischen Teil der Prüfung zu bestehen. Und auch diesen meisterten wir mit Bravour, und waren schließlich vollwertige Surfer. Aber die Prüfung hatte einigen nicht gereicht und sie kosteten auch noch die letzten Minuten, die sie auf dem Wasser verbringen durften aus, bevor sie dem Strand den Rücken kehren mussten, um sich auf die staureiche Rückfahrt zu begeben. Nach dem Abladen der anderen Gymnasium kam unsere Gruppe dann schließlich um 19:30 beim altbekannten Eichendorff-Gymnasium an. Abends fielen wir wohl alle erschöpft in unsere eigenen, kuschligen Betten.

Damit ist alles was zu sagen bleibt: „Aloha und Hang-Loose!“

Eure Windsurf-AG 2018!

Tolle Ergebnisse beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und zwei erstplatzierte Teilnehmer reisten mit ihren Projekten auf den Landeswettbewerb in Ingelheim. Dieser Wettbewerb fand vom 26.-27 April statt und war für die Schülerinnen und Schüler ein extrem aufregendes, herausforderndes und spannendes Erlebnis – die engagierte Teilnahme unserer AG-Schüler wurde in einem Fall mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt.

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Als Fazit zu seiner Teilnahme in Ingelheim lobt Damian das leckere Essen und die vielen netten Teilnehmer, die man auch beim gemeinsamen Abend in der Jugendherberge kennenlernen konnte. Beeindruckende Projekte waren ein Seitenumblätterroboter sowie ein Exoskelett zum Heben schwerer Lasten. Wir gratulieren Damian zu seiner engagierten Teilnahme an diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Ihre Arbeit ist somit eine Kooperation zwischen unserer Schule und der IGS Koblenz. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Über ihre Zeit in Ingelheim sagt Julika: „Toll ist es die Projekte der anderen Schüler zu sehen und dass man eine neue Sichtweise auf das eigene Projekt bekommt. Man trifft hier viele interessante Leute!“. Julika wurde für ihre tolle Arbeit mit dem Landessieg im Fach Biologie belohnt. Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der MNU und verbringt in diesem Rahmen eine Woche im Deutschen Museum in München. Herzlichen Glückwunsch!!!

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG. Wer Interesse an der AG und an einer Teilnahme an den kommenden Wettbewerben hat, kann ab Juni (5.6., 12.6., 19.6.) in die AG einsteigen. Die AG findet in der 7. und 8. Stunde im Schülerlabor statt (Betreuender Lehrer: Kai Schrank).

Aktion Tagwerk am 18. Juni 2018

Alle 2 Jahre beteiligt sich das Eichendorff-Gymnasium an der Aktion Tagwerk „Dein Tag für Afrika“. Die Idee ist so einfach wie auch originell: in diesem Jahr am Montag, 18. Juni, stehen der freiwillige Einsatz und das persönliche Engagement von jungen Menschen aller Klassenstufen für die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Afrika auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler gehen an diesem Tag in einen Betrieb, eine öffentliche Einrichtung, einen Supermarkt, zu einem Dienstleister… und arbeiten dort anstatt den Unterricht zu besuchen. Sie dürfen diesen eintägigen Arbeitsplatz selbst wählen und sollten mindestens
6 Stunden im Einsatz sein. Ihren dabei verdienten Lohn spenden sie zu 50 % an Projekte in verschiedenen Ländern Afrikas verteilt durch den Verein Aktion Tagwerk und zu 50 % an unsere Partnerschulen in Ruanda und Nicaragua. Wir sehen diesen Tag als Win-Win-Situation für alle – unsere Schülerinnen und Schüler schnuppern einen Tag lang Arbeitsluft und ihr Einsatz verhilft vielen Kindern in Afrika dazu, Bildung überhaupt genießen zu können.

Die Schülerinnen und Schüler des Eichendorff-Gymnasiums werden in diesem Zusammenhang dazu aufgerufen, ihre ausgefüllten Arbeitsvereinbarungen spätestens bis zum 29. Mai bei ihrem Klassen- bzw. Stammkurslehrer abzugeben.

Diejenigen unter euch, die bis zu diesem Zeitpunkt keine Arbeitsvereinbarung eingereicht haben, werden an diesem Tag im Stadtwald für mindestens 6 Stunden Müll einsammeln und entstehende Buskosten oder Ähnliches selbst tragen müssen.

Vielen Dank bereits im Voraus für eure Unterstützung.

UNESCO – Team
Sabrina Gecks, Antje Breit und Jochen Kusche
Luisa Schwamm, Lena Porz und Anne-Marie Blaeser

Das INFO-MOBIL Aktion Tagwerk am Eichendorff-Gymnasium

Am 24.04.2018 besuchten uns Tara und Leon, ein Teil des Teams der Organisation Aktion Tagwerk. Die beiden leisten ihr Freiwilliges Soziales Jahr und engagieren sich in diesem Zusammenhang einerseits für die Akquise von Schulen, die ihre Aktion unterstützen, andererseits besuchen sie verschiedene Projekte in Afrika selbst, um sich ein Bild vor Ort zu machen und von ihren Erlebnissen an den Schulen zu berichten.

Es war unglaublich spannend, die Bilder aus Afrika zu sehen und die beiden waren offen für alle unsere Fragen.

Im ersten Stock findet ihr eine Ausstellung zu Aktion Tagwerk, wo ihr ebenfalls Bilder findet und euch über die Projekte, die unterstützt werden, informieren könnt.

Wir hoffen, ihr findet alle einen Platz, wo ihr am 18.06.2018 Geld für Afrika verdienen könnt, was ihr dann spendet. Für die Oberstufe gilt übrigens ein Mindestbetrag für die Spende von 20€.

Vielen Dank noch einmal an das Team von Aktion Tagwerk, vor allem an Leon und Tara. Es war ein wirklich interessanter Tag.

Luisa Schwamm