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15. Bundesweiter Vorlesetag am 16.11.2018

Das Jugendbib-Team möchte am 16.11. unsere Tradition des Vorlesens für die Unterstufe weiterführen und in den unten angegebenen Stunden zu Besuch in die Klassen kommen, um Bücher vorzustellen und etwas vorzulesen. Wir bedanken uns bei allen, die unser Team unterstützen!

Natürlich wäre es schön, wenn auch in anderen Klassenstufen an diesem Tag vorgelesen würde!
Viel Spaß beim Vortlesen, euer Jugendbib-Team!

„Kinderrechte“ – Projekttage der 6. Klassen

Die sechsten Klassen des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz hatten vom 29.- 31.10.18 Methodentage, in denen sie gemeinsam am Thema „Kinderrechte“ arbeiteten.

Am 29.10.18 entdeckten die Kinder in ihren Klassenverbänden in den ersten beiden Schulstunden, was sie schon über ihre eigenen Kinderrechte wussten. Dazu sahen sie sich Bilder von Kindern an, anhand derer sie schnell erkannten, dass in manchen Ländern die Kinder nicht so aufwachsen wie in Deutschland. Danach diskutierten die Klassen, was getan werden muss, damit allen Kindern die Kinderrechte gewährt werden können.

In der ersten großen Pause merkte man, dass der Gesprächsstoff unter den Schüler/innen der sechsten Klassen oft auf die Kinderrechte bezogen war. In der dritten und vierten Unterrichtsstunde bildeten wir Gruppen, die sich mit jeweils einem der Kinderrechte beschäftigten. In den Gruppenarbeiten erstellten wir auf  DIN- A4- Blättern kleine Plakate, die wir in unseren Klassen danach vorstellten. Die Plakate wurden anschließend in den Klassenräumen aufgehängt. Für die Gruppenarbeit der fünften und sechsten Schulstunde bildeten wir Zweier – Gruppen. Jede Gruppe bekam ein Kind  zugeteilt, bei dem die Kinderrechte in der Vergangenheit missachtet wurden oder noch werden. Dazu sollten wir in einem Rollenspiel üben, uns als dieses  Kind  auszugeben. Diese Rollenspiele wurden in Form eines Interviews in der sechsten Stunde dann auch durchgeführt.

Die Klassen trafen sich am 30.10.18 in der Aula, wo sie in den ersten beiden Stunden Lieder für ihre Präsentation am 5.11.18 und ihre Demonstration am 31.10.18 übten. Die Lieder wählten die Lehrerinnen extra passend zum Thema Kinderrechte aus. Die Lieder waren „Wir sind Kinder einer Erde“, „Sind so kleine Hände“ und das „Kinderrechte-Lied“, das Frau Kaiser für die Methodentagen arrangiert hat. Zum Ende der zweiten Stunde erklärte uns die Kunstlehrerin Frau Brück, wie  in den nächsten Stunden bei dem Gestalten der Transparente für die Demonstration vorgegangen werden musste. Die Transparente erstellten wir aus Bettlaken, Tapete oder Pappe. Zum Gestalten verwendeten wir Filzstifte, Acrylfarbe, etc. In der letzten Schulstunde stellten wir unsere Ergebnisse in unseren Klassen vor.

In den ersten vier Schulstunden des 31.10.18 probten die Klassen in der Aula die Lieder für die Demonstration und den Präsentationsabend am folgenden Montag.  Gegen 11.30 Uhr kamen einige Polizeibeamte in ihren Autos, um unsere Demonstration zu begleiten. Nun konnten wir  mit unseren Transparenten losziehen. Diese lustige Gruppe erntete viel Aufsehen und so zogen wir zum Bahnhofsvorplatz, wo wir noch ein Ständchen mit unseren eingeübten Liedern sangen. Gegen 12.35 Uhr löste sich ein Teil der Gruppe und einige Schüler/innen gingen noch zur Schule zurück, um ihre Transparente dort zu deponieren und die Schüler/innen starteten dann in ein langes Wochenende.

Ein herzlicher Dank gilt allen Eltern und Gästen, die bei der Präsemtation der Ergebnisse der Methodentage am 5. November in unserer Aula insgesamt 420,23 € für unsere Partnerschule in Esteli / Nicaragua gespendet haben!

Lilli Pelzel (6a), Eva Luna Blum (6b) und Lotte Jenke (6c)

Die 6. Klassen des Eichendorff-Gymnasiums präsentieren Ergebnisse der Methodentage

Vom 29.10. – 31.10 18 fanden die für das erste Halbjahr vorgesehenen Methodentage der 6. Klassen statt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich inhaltlich mit dem Thema „Kinderrechte“ und übten sich dabei in verschiedenen Methoden. Die Ergebnisse der drei arbeitsintensiven Tage werden am Montag, dem 05. November 2018, um 18.30 Uhr in der Aula präsentiert. Hierzu laden die 6. Klassen die Schulgemeinschaft herzlich ein. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Unterstützung unserer Partnerschule in Nicaragua wird gebeten.

Programm:

Einzug der Kinder (Banner, Plakate, Schilder)

Die 11 wichtigsten Kinderrechte (Interviews, Plakatwände)

Liedbeitrag: „Wir sind Kinder einer Erde“

Die UN – Kinderrechtskonvention (Vortrag der Klasse 6a, Plakate)

Liedbeitrag: „Afrika helele“

Vorstellung zweier Hilfsorganisationen für Kinder (Vortrag der Klasse 6c, Plakate)

Liedbeitrag: „Sind so kleine Hände“ (Solo: Leo, Keira, Isi, Jana, Lea-Maxima, Marie-Therese)

Unsere Partnerschule in Estelí/Nicaragua (Vortrag der Klasse 6b, Plakate)

Liedbeitrag: „Kinderrechte – Lied“ (Solo: Susanna, Nelly, Tobias, Noah, Pia, Lotte)

Auszug der Kinder

 

 

 

 

 

 

Interviews: Zoé, Tobias, Victoria

Moderation: Mina, Lara, Luisa

On y va – Wir gehen!

So lautete unser Motto für das vergangene Wochenende. Gemeinsam mit dem Jungenkammerchor der Singschule Koblenz ging es für den Französisch LK der MSS 12 mit dem Bus nach Nevers in Frankreich, ca. 750 km entfernt von Koblenz. Grund dieser Reise waren die Feierlichkeiten zum Bestehen der 55-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Koblenz und Nevers, eine der ältesten Städtepartnerschaften von Koblenz.

Nach einer 10-stündigen Fahrt startete für Frau Raupach und uns Schülerinnen für ein Wochenende das Abenteuer Gastfamilie. Von diesen wurden wir herzlich empfangen und verbrachten den Abend in geselliger Runde in den Familien.

Nachdem wir am nächsten Morgen mit einem reichhaltigen Frühstück verwöhnt wurden,  haben wir an einer Stadtführung in Nevers teilgenommen. Hierbei ging es durch die sehenswerte Altstadt mit vielen historischen Gebäuden. Auch die Kathedrale St. Cyr und der Palais Ducal wurden besichtigt.

Anschließend ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen mit den Mitgliedern des Freundschaftskreises Koblenz – Nevers und wir konnten wieder unsere französischen Sprachkenntnisse anwenden.

Am Abend stand Musik auf dem Programm: der Jugendkammerchor der Singschule Koblenz gab im Theater von Nevers in Kooperation mit dem frz. Kinderchor „Victor Hugo“ ein Konzert.  Wir waren begeistert und dieses Konzert wird uns noch lange in Erinnerung bleiben

Nach diesem musikalischen Genuss gab es dann noch einen kulinarischen Genuss; mit den Musikern und den Mitgliedern des Freundschaftskreises ging es zum Essen in das Hotel Mercure, wo es ein sehr festliches Abendessen gab.

Leider mussten wir uns am nächsten Morgen schon wieder von unseren Gastfamilien verabschieden und nahmen noch am Empfang im Palais Ducal zum Jubiläum der Städtepartnerschaft teil. Hierbei bekräftigten die Oberbürgermeister von Koblenz und Nevers ihre Gemeinschaft und Zusammenarbeit untereinander.

Für uns hieß es nun Abschied nehmen und unser Busfahrer brachte uns wieder wohlbehalten zurück nach Koblenz.

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals beim Jugendkammerchor der Singschule Koblenz, dass wir ihn auf dieser Fahrt begleiten durften!

A bientot, Nevers

 

Von Elisa Güls, Lea Hürth und Luisa Mauer

FAUST FÜR ALLE – mit nur einem Schauspieler!

Im „Vorspiel auf dem Theater“ heißt es am Ende: „Drum schonet mir an diesem Tag Prospekte nicht und nicht Maschinen! Gebraucht das große und das kleine Himmelslicht, die Sterne dürfet ihr verschwenden, an Wasser, Feuer, Felsenwänden, an Tier und Vögeln fehlt es nicht. So schreitet in dem engen Bretterhaus den ganzen Kreis der Schöpfung aus und wandelt mit bedächtger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle!“

Mehr geht nicht. Der Faust. Ein Hauptwerk der deutschen Literatur. Goethe hat über 60 Jahre daran gearbeitet. Die Frage, die wir Deutschkolleginnen und -kollegen vor Steffen Schlössers „Faust für alle!“-Aufführung hatten, lautete: Ist es überhaupt möglich, ein solches Stück als Einmannstück auch nur ansatzweise wiederzugeben??

Steffen Schlösser benötigt nur wenige Minuten, um diese Zweifel zu zerstreuen. Sein „Faust“ ist konsequent auf die Schüler ausgerichtet. Sie sind die „schwankenden Gestalten“, von denen in der „Zueignung“ die Rede ist. Aus ihren Reihen holt er seinen Wagner, sein Gretchen, Valentin, eine attraktive Hexe, Marthe Schwertlein und alle anderen, die es braucht. Er selbst ist mal Faust, mal Mephisto, mal ein Zeitgenosse von heute, mal Darsteller, mal Interpret, mal Reiseführer durch die Faustgeschichte. Die Schüler lassen sich einbeziehen, klatschen, kichern, stöhnen, rufen im Chor „Scheiße“, wenn es das Stück verlangt. So sind 90 Minuten schnell herum. Am Ende bekommt Steffen Schlösser langanhaltenden und wohlverdienten Applaus. Und wir die Erkenntnis: Faust I ist und bleibt aktuell. Auch heute noch.

Dr. Paul Löhnert

Théâtre au fil des nuages

Am 28. September 2018 hatten die Französischschülerinnen und -schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, zwei Schauspieler des deutsch-französischen Theaters „Théatre au fil des nuages“ aus der Nähe von Berlin hautnah zu erleben: Nach einem Potpourri aus Chansons, Sketchen und Stummfilmen konnten die SchülerInnen Fragen zu Tournee und Alltag des deutsch-französischen Schauspielpärchens stellen sowie in einem 45minütigen Workshop selbst sprachlich und szenisch aktiv werden.

Weitere Infos zum Theater gibt es unter au-fil-des-nuages.net und maneges-kreise.com.

Wir wünschen Christina und Clément alles Gute für ihre Reise nach Slowenien und bedanken uns für für das abwechlungsreiche Programm. Merci beaucoup!

Susanne Raupach

Besuch im Landeshauptarchiv: Junghistoriker erforschen Regionalgeschichte

Am 28.09. besuchte der Geschichte Leistungskurs 11 unter Leitung von Herrn Simon, vorbereitend auf den Geschichtswettbewerb, das Landeshauptarchiv in Koblenz.

Begleitet wurde die Gruppe von Frau Dr. Goebel, welche dem Kurs vielseitige Einblicke in die Räumlichkeiten und das Arbeiten rund um das Archivwesen bot. Zunächst wurden den Junghistorikern exklusive Einblicke in die Magazine, die selbst erfahrene Archivare nur selten zu Gesicht bekommen, gewährt. Hier bekam der Kurs die Möglichkeit, eine knapp 900 Jahre alte Urkunde Clemens des Dritten zu sichten. Anschließend wurde der Lesesaal inklusive Repertorium begangen.

Die letzte Station im Archiv war das Auswerten von Quellen, welche passend zu unseren Themenideen durch Frau Dr. Goebel zur Verfügung gestellt wurden. Der Forschertag endete für die Junghistoriker mit einem entspannten und kulinarischen Besuch beim Italiener. So klang ein vollends gelungener Vormittag mit produktiven Ergebnissen aus.

Oliver Simon