Kategorie: Aktuelles

Auch das Eichendorff-Gymnasium Koblenz hat gewählt: Ergebnisse der Juniorwahl und U18-Wahl!

Diese Woche fanden am Eichendorff-Gymnasium sowohl die Juniorwahl als auch die U18-Wahl statt.  Diese zwei Veranstaltungen sollten den Schülern und Schülerinnen unserer Schule einen Vorgeschmack auf die tatsächlichen Wahlen geben und ihr Interesse an dem demokratischen Prozess wecken. Zu unserer Freude haben sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen dazu entschieden, ihre Stimme abzugeben und somit einen Beitrag zur Demokratie geleistet!

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt, das speziell darauf abzielt, Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse eine realitätsnahe Simulation von der Europawahl zu ermöglichen. Bei der Juniorwahl durchlaufen die Teilnehmenden alle Phasen eines echten Wahlprozesses: von der Information über die Parteien und Kandidaten, bis hin zur eigentlichen Stimmabgabe. Dabei haben sie gelernt, wie wichtig es ist, sich politisch zu informieren und zu engagieren. Aktuell sind 5.598 Schulen bei der Europawahl 2024 dabei. (Stand: 22.05.2024)

Doch nicht nur die Juniorwahl hat stattgefunden, sondern auch die U18-Wahl. Dort haben alle unter 18 ihre Meinung über zahlreiche Parteien auf den Wahlzetteln abgegeben.

Beide Wahlen geben einen Einblick in die politischen Meinungen der Jugendlichen und wie sie über unsere heutige Welt denken. 

Die Auszählung der Stimmen ergab folgende Verteilung bei der Juniorwahl:

Hier das Ergebnis der U18-Wahl:

 

Umfrage des Schulelternbeirates zu Klassen- und Studienfahrten am Eichendorff

Auf der Agenda der Schulgemeinschaft des Eichendorffs steht derzeit die Überarbeitung des Fahrtenkonzepts.

Wir sprechen über den Zeitpunkt der Fahrten, die Reiseziele, die Nachhaltigkeit der Anreise – und die Kosten, Hier spielt das Votum der Eltern eine zentrale Rolle.

Bei der Entscheidung möchte der Schulelternbeirat (SEB) auch Ihre Meinung einbeziehen.Bitte nehmen Sie bis Sonntag, 16.06.24 an dieser kurzen Umfrage (4 Fragen) teil.
Mit einem Klick auf den QR Code rechts gelangen Sie direkt dorthin.

Dieses Stimmungsbild soll dem SEB helfen, eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, welche Budgetobergrenze für die Klassen- und Studienfahrten angemessen ist.
Fragen können Sie gern an seb@eichendorff-koblenz.de richten.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen
Marion Gutberlet und Bernard Renda für den SEB

Ein Jahr Lerncoaching am Eichendorff-Gymnasium

Im Mai 2023 wurde das Projekt „Lerncoaching @ Eichendorff“ ins Leben gerufen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe unkompliziert den Zugang zu qualifiziertem Nachhilfeunterricht zu ermöglichen. Was lag dabei näher, als einfach ältere Schüler*innen aus dem eigenen Haus zu Tutor*innen auszubilden und an die Suchenden zu vermitteln?

Unser Fazit nach dem ersten Jahr ist überwiegend positiv: In den allermeisten Fällen haben sich nach der ersten Schnupperstunde funktionierende Lernpartnerschaften entwickelt, die – oft auch durch Absprachen mit den jeweiligen Fachlehrer*innen unterstützt – zu mittel- oder langfristigen Verbesserungen führten.

Doch nicht nur die jüngeren Schüler*innen profitieren von diesem Programm: Unsere Tutor*innen erhalten ein- bis zweimal im Jahr Schulungen durch Frau Jutta Reinemann von der Hochschule Koblenz, bei denen es z.B. um Lerntechniken, Zeitmanagement und Vermittlungskompetenzen, aber auch um den Umgang mit eventuellen Schwierigkeiten geht.

Die Anmeldung ist für Schüler*innen jederzeit möglich (Anmeldeformular), auch Tutor*innen können sich aber gerne noch bei unserem Projekt bewerben (insbesondere für die Fächer Französisch/Latein/Mathe).

Wir bedanken uns bei allen, die im vergangenen Jahr unser Projekt unterstützt haben, insbesondere bei den Tutorinnen und Tutoren, und freuen uns auf eine weitere, konstruktive Zusammenarbeit!

Petra Kober und Sophia Bodenstein

 

Wetzlar Exkursion der elften Stufe

Am 23. April 2024 unternahmen die beiden Deutsch-Leistungskurse von Herr Dr. Löhnert und Frau Kober, sowie der Grundkurs von Frau Galle einen Ausflug nach Wetzlar, Hessen, anlässlich der Lektüre „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfang von Goethe.

Der 25-jährige Goethe verbrachte dort den Sommer 1771, was später seinen Briefroman über unerwiderte Liebe mit einem tragischen Ende inspirierte. Der Tag begann um 9:00, als uns der Bus an der Schule abholte und nach Wetzlar brachte. Zu Beginn sammelten wir uns am eindrucksvollen Dom, wo wir von unseren Führer*innen empfangen wurden.

Gemeinsam begannen wir die Tour durch Wetzlar, auf der wir viel über die Stadt selbst erfuhren und einige wichtige Gebäude besuchten, die in der Lektüre vorkommen und von Goethe selbst besucht wurden. So zum Beispiel sein damaliges Wohnhaus, welches sich inmitten der idyllischen Altstadt von Wetzlar befindet. Daraufhin ging es weiter zum sogenannten Lotte-Haus, dem Wohnhaus von Charlotte Buff, Goethes damaliger Geliebten. Dies konnten wir sogar von innen besichtigen, und dank der Originalmöbel und -einrichtung einen Eindruck in die damalige Zeit gewinnen. Gleichzeitig wurde uns viel über Lottes Leben und ihre Beziehung zu Goethe erklärt. Außerdem besichtigten wir das Jerusalem-Haus, in dem ein Bekannter von Goethe, Carl Wilhelm Jerusalem, Suizid beging. Sein trauriges Schicksal inspirierte letztlich das Ende von Goethes weltberühmten Werk. Beeindruckt und auch etwas berührt von Jerusalems Zimmer, welches wir aus den Beschreibungen im Buch sofort wiedererkannten, nahmen wir uns eine kleine Pause, in der wir in Gruppen die Altstadt erkundeten.

Nach einem Eis ging es dann weiter zum letzten Programmpunkt, einer Wanderung zum nahgelegen Ort Garbenheim, den Goethe während seiner Zeit in Wetzlar oft besuchte und in seinem Werk häufig erwähnt. Der Weg führte uns entlang gelber Rapsfelder gleich neben einem kleinen Wäldchen. Immer wieder hielten wir an und einige Freiwillige lasen Stellen aus dem Roman vor, die die Natur um uns beschrieben. So konnten wir uns noch einmal mehr in Goethes Charakter Werther hineinversetzten, und gleichzeitig die schöne Aussicht auf das Lahntal genießen. Angekommen in Garbenheim machten wir noch einige Fotos mit einer Statue von Goethe, gleich dort, wo er selbst damals oft Kaffee trank. Nach einem erfolgreichen und sonnigen Tag holte uns schließlich der Bus wieder ab und wir machten uns auf den Weg zurück nach Koblenz.

Die ganze Gruppe hatte sehr viel Spaß, und wir würden den Ausflug sofort noch einmal wiederholen!

Kira Gutberlet und Lilli Pelzl, beide 11E

AG Jugend forscht startet am 22. April 2024

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern.

Du hast eine Idee, ein Projekt, interessierst dich für ein naturwissenschaftliches Phänomen? Du tüftelst und werkelst gern?

Dann komm bei uns vorbei: montags, in der 7. und/oder 8. Stunde im Jufo-Raum im dritten Stock. Frau Geiger, Herr Schrank und Frau Neddermeyer unterstützen dich oder euch gern bei eurem Projekt.

Dir fehlt eine genaue Vorstellung?  Dann schau dir die Projekte der letzten Saison an:

„Mach dir einen Kopf!“, so lautete das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“.

„Die Pflanzenalearmanlage“ Jakob Dichter und Silas Hödt aus der 6c haben getüftelt, programmiert, gerechnet, gebaut und getestet und so eine selbst ausgedachte automatische Gießanlage realisiert. Sie erreichten einen erfolgreichen 3. Platz beim Regionalwettbewerb in Koblenz.

„Was machen Bienen im Winter?“ Hanin Lehmann, Pina Dressler und Leana Heimes aus der 6c haben unsere Schulbienen über den Winter beobachtet, fotografiert, untersucht und den Diagnoseboden aus dem Bienenstock regelmäßig mikroskopisch untersucht. Sie nahmen erfolgreich am Regionalwettbewerb in Koblenz teil.

„Die gesundheitliche Auswirkung der I-Pad-Nutzung auf die Halswirbelsäule“ hat Noah Roland, Klasse 13 in Kooperation mit der Gruppe Computervisualistik der  Universität Koblenz untersucht und dabei einen erfolgreichen 2. Platz beim Regionalwettbewerb in Remagen erreicht.

Mit  moderner „m-RNA-Technologie“, insbesondere im Zusammenhang mit der Covid-Impfung hat sich  Elisa Leitsch aus Klasse 13 beschäftigt und mit ihrem Projekt erfolgreich am Regionalwettbewerb in Koblenz teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch allen TeilnehmerInnen für die engagierte Arbeit!

Fenja Krauthakel, Lina Potter aus Klasse 12 schauen mit Teleskopen ins All und beschäftigen sich mit der Spektroskopie von Sternenlicht. Sie werden in der nächsten Saison am Jugend forscht-Wettbewerb teilnehmen.

Das AG-Team bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei Frau Dr. Sabine Bauer und Ivanna Kramer von der Universität Koblenz für die sehr engagierte Hilfe bei unseren Projekten. Auch die Eltern unserer Forscherinnen und Forscher haben uns bei der AG-Arbeit gut unterstützt.

Dagmar Neddermeyer

Eltern- und Schülerinformation für ukrainische Schülerinnen und Schüler über Schullaufbahnen im rheinland-pfälzischen Schulsystem

Der Einladung der Koblenzer Gymnasien ihrer Kinder folgten einige Eltern, um sich über das Schulystem am Gymnasium und über den Übergang an die Berufsbildenden Schulen zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 vom Hilda-Gymnasium, Görres-Gymnasium, dem Max-von-Laue-Gymnasium und des Eichendorff-Gymnasiums konnten anhand der Erläuterungen von Frau Olga Helbach, Oberstudienrätin an der BBS Carl-Benz in Koblenz, erfahren, welche Qualifikationen und Voraussetzungen sie für z.B. ein Duales Studium, ein Studium an der Hochschule, an der Fachhochschule und für eine Ausbildung benötigen.

Mit ihrer Bildschirmpräsentation verdeutlichte die Referentin, welche Grundlagen und Rahmenbedingungen z.B. die Duale Berufsausbildung im deutschen Ausbildungssystem hat.
Ebenso gab Frau Helbach Informationen über die Bewerbung, wie ein Lebenslauf auszusehen hat, welche Bewerbungsfristen einzuhalten sind und welche Unterlagen benötigt werden.
Eine Fragerunde an die Referentin, die auch für die Beratung an Schulen der ukrainischen Schülerinnen und Schüler zuständig ist, rundete die Veranstaltung ab, die von der Mittelstufenleitung durchgeführt wurde.
Alle Unterlagen, die Frau Helbach zeigte, können am Schwarzen Brett vor Raum 119 neben dem Lehrerzimmer eingesehen werden, u.a. auch der QR-Code, der auf das Padlet mit vielen wichtigen Details die ukrainischen Mitschülerinnen und -schüler informiert.

Back to School: der Besuch des EU-Beamten Marcus Scheuren

Back to School: der Besuch des EU-Beamten Marcus Scheuren

Am 05. April erhielten wir im Rahmen EU-Initiative „Back to School“ Besuch von Marcus Scheuren, einem Mitarbeiter des EU-Parlaments. Er selbst war bis 1994 Schüler hier am Eichendorff-Gymnasium und stand an diesem Tag der zehnten, elften und zwölften Jahrgangsstufe für Fragen und Diskussionen bereit und dieses Angebot wurde von den Lernenden auch tatkräftig genutzt.

Die doppelstündige Veranstaltung für die Schüler*innen der Stufe elf startete mit einigen Impulsvorträgen, um angemessen auf das Thema vorzubereiten. Hannah Link stellte die EU und ihren Binnenmarkt vor, Eva Luna Blum informierte über das Europäische Parlament, Leo Reinemann hielt einen Vortrag über den Europäischen Rat und den Rat der EU und Paul Weber über die EU Kommission. Dies bildete einen guten Einstieg in die Veranstaltung.

Nun kam Marcus Scheuren zu Wort und stellte sich uns vor: Der Koblenzer hat BWL studiert und arbeitet bereits seit 2006 für EU Institutionen, darunter mehrere Ausschüsse des Europäischen Parlaments. Lange war er im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen aktiv, außerdem aber auch im Sonderausschuss zu den Luxleaks-Steuerenthüllungen und den PanamaPapers sowie im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Von 2020 bis 2022 leitete Marcus Scheuren den Sonderausschuss für künstliche Intelligenz und heutzutage ist er Referatsleiter im Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments. Auch war er bei der letzten Europawahl 2019 der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat der FDP und ist noch immer Mitglied der Partei, muss jedoch zu Dienstzeiten politisch neutral sein.

Dennoch ist zu erwähnen, dass Herr Scheuren uns bei der Veranstaltung stets persönlich, also auch nicht explizit an die Mehrheitsmeinung der EU gebunden, Antwort leistete. So redete er offen mit uns über seinen Dienst in Brüssel und Straßburg und die teure, teils lästige Reise zwischen den Städten. Nach einer Pause hatten die Schüler*innen dann in einer Fishbowl Diskussion die Möglichkeit, sämtliche Fragen im Rahmen der Themenblöcke Arbeitsweise der EU, Zukunftsperspektiven der EU und Image der EU zu stellen.

So sprachen wir zunächst über die komplexe, aber laut ihm eventuell zu schnelle Gesetzgebung und politische Ansprechpartner*innen für die Bevölkerung. Bezüglich der Zukunftsfähigkeit der EU hält Marcus Scheuren es für sinnvoll, wehrhaft zu sein und dafür Integration im Außensicherheitsbereich zu fördern und eine effizientere Waffenbeschaffung zu praktizieren. Auch eine EU-Armee und einen Föderalstaat Europa würde er in Betracht ziehen. Des Weiteren ging es um Krisenmanagement und Sanktionsmöglichkeiten, beispielsweise bei Umsetzungsschwierigkeiten des Green Deals und der Frage, ob die EU genügend gegen den Klimawandel täte oder welche Energien statt des Atomstroms für die Zukunft wünschenswert wären. Kurz wurde auch noch das Image der EU thematisiert. Im Zuge dessen ging es um Korruption, um Gelder, die für unrechtmäßig finanzierte Zugfahrten von EU-Beamten ausgegeben werden, aber auch um solche Gelder, die Deutschland wegen Vertragsverletzungen zu zahlen hat. Zum Schluss wurde Frontex und die kritisch zu sehende Kooperation der EU mit Drittstaaten zum Grenzschutz angesprochen.

Doch die Zeit neigte sich dem Ende und da noch immer ein reges Interesse herrschte, stand Herr Scheuren noch kurz zu weiteren Diskussionen zur Verfügung. Die Veranstaltung war somit ein Erfolg und der Gesprächsbedarf sowie das Vorwissen und Interesse einiger Schüler*innen am politischen Geschehen wurde mehr als deutlich.

Sofía Cosano Boettiger, Sozialkunde Lk 11