Kategorie: Aktuelles

Hast du einen Organspendeausweis in deiner Tasche?

Keine Frage: Diese Wahl für sich zu treffen, vor allem als Jugendliche bzw. Jugendlicher, kann ganz schön überfordert sein!
Damit die Entscheidung hoffentlich etwas leichter fällt und die Angst etwas genommen werden kann, haben die Oberstufensprecherinnen des Eichendorff-Gymnasiums eine Aufklärungskampagne bezüglich der Organspende ins Leben gerufen.
Hierbei hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit drei Betroffenen Fragen zu stellen, die diese in Form von Videonachrichten beantworteten.
Gefragt wurden Tamara, Sabina und Ronny.
Tamara, ist 28 Jahre alt. Seit knapp 2 Monaten trägt sie ein neues Herz in ihr. Herzrhythmusstörungen, Verdacht auf Herzmuskelentzündung und 2 Herzstillstände wurfen sie komplett aus ihrem Leben. Der genetische Defekt lehrte sie, dass Leben als wertvoll und unersetzbar anzusehen.
Sabina, ist 36 Jahre alt und hat die Grunderkrankung Mukoviszidose. Nach 4 Jahren warten, erhielt sie eine neue Lunge. Viele Komplikationen, Rückschlage und Ängste begleiteten ihren Weg.
Zurzeit verschlechtert sich ihr Zustand leider rapide, weil ihr Körper die Spenderlunge abstößt und damit auf eine neue Spenderlunge angewiesen ist.
Ronny, ist 32 Jahre alt und hat 2019 eine neue Leber transplantiert bekommen. Mit 16 Jahren wurden bei ihm zwei Autoimmunerkrankungen festgestellt, die seine Leber entzündeten. Seine Haut färbte sich gelb und er hatte nur letztendlich laut Ärzten nur noch 2 Wochen zu leben. Ein Glück erhielt er eine Spende.
Veröffentlich wurden die Videos auf dem Instagramaccount @dieoberstufe. Außerdem unterstützte die Biologie Fachschaft das Projekt dadurch, dass sie die Videos zeigten und mit ihrem eigenen Wissen noch offene Fragen klärten oder Themen weiter ausführten. Daraufhin hatte Jede:r die Möglichkeit einen der 500 bestellten Organspendeausweisen mitzunehmen und für sich zwanglos auszufüllen.
Um Informationen nachzulegen, steht die Unesco-Wand im 1. Stock zur Verfügung.

Unten sind die Videos!

Eure Oberstufensprecherinnen
Johanna Bernd, Lili Trifan, Emily Thull 

Tamara
Ronny
Sabina

BIZ-Tag aller 9. Klassen zur Berufs- und Studienorientierung mit Frau Harwardt, Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen

An drei Vormittagen besuchte die Beraterin zur Berufs- und Studienorientierung, Frau Harwardt, Agentur für Arbeit den Unterricht der drei 9. Klassen.

Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ersten Fragen zur Berufsfindung: Wie finde ich meinen Traumberuf? Was ist mir wichtig bei meiner Berufs- und Studienwahl? Welche Interessen und Stärken habe ich?  Ein individueller Interessenstest wurde dabei ausgewertet, ob man gerne am Computer Pläne zeichnen würde, sich für die Berechnung der Statik eines Hauses sich begeistern kann, ob man in der Landwirtschaft/ im Garten arbeiten möchte. Aber auch typisch „schulische Aufgaben“ wie ein Referat halten oder auf andere zugehen und eine Person interviewen gehörten zu den Fragekatalogen.
Der Beratungstag am Eichendorff-Gymnasium ist eingebettet in den Deutschunterricht, in dem Lebenslauf, Bewerbungsanschreiben und Gespräche über das anstehende Praktikum zu Ende der 9. Klasse gemacht werden.

Warum gerade jetzt? Es gibt verschiedene Gründe, da die Berufswahl sehr zeitintensiv und häufig ein Prozess über mehrere Jahre ist, denn es gibt eine Vielzahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, allein 400 Ausbildungsberufe und ca. 18 000 Studienrichtungen stehen zur Verfügung. Aber auch die Wahl der Leistungskurse in der 2. Hälfte der 10. Klasse ist entscheiden, da für bestimmte Studien- und Berufsrichtungen bestimmte Kurse belegt werden müssen.  Ebenso sind Praktika, Schulpraktikum und freiwillige Praktika in den Ferien frühzeitig zu planen – alles Aspekte, die man früh genug bedenken sollte. Zudem trägt es dazu bei, dass sich die Noten steigern als notwendige Voraussetzung für die Realisierung des eigenen Berufswunsches.  Selbst das vorzeitige Verlassen der Schule nach der 9., 10. bzw. 12. Klasse muss geplant sein, um die Möglichkeiten auch für den dualen Weg zu kennen.
Welche Informationsmöglichkeiten gibt es? U.a. hat die Agentur für Arbeit neu eingerichtet BIZ@home – hier geht es um die Erkundung eines Berufes mit Hilfe von Berufenet. Ebenso sind viele Veranstaltungen als digitale Veranstaltungen 2021/ 2022 als „Wege nach dem Abitur“ möglich – z.B. zum Dualen Studium, zum Thema Überbrückung, FH-Reife/ Abi – und dann?
Den Schülerinnen und Schülern hat der direkte Kontakt mit der Studien- und Berufsberaterin Frau Harwardt sehr gut gefallen, konnten doch viele Fragen geklärt werden und eine erste Schwelle in Richtung Agentur für Arbeit wurde überschritten.
Begleitend zu den Veranstaltungen für die Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen fand ein Eltern-Informationsabend mit der Studien- und Berufsberaterin statt.

Neuwahl des Schulelternbeirats

In einer gut besuchten Wahlversammlung wurde am 5. Oktober 2021 in der Aula der neue Schulelternbeirat gewählt.

Der langjährige Schulelternsprecher Thomas Marx blickte gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Marion Gutberlet auf die vergangenen zwei Jahre Amtszeit zurück. Diese waren ganz klar geprägt von der Corona-Pandemie. Lockdown, Fernunterricht, Masken- und Testpflicht haben den Schulalltag maßgeblich geprägt. Gleichzeitig hat die Pandemie aber auch der Digitalisierung einen großen Schub gegeben. Dank des Digitalpaktes befindet sich inzwischen am Eichendorff-Gymnasium in jedem Klassenraum ein Touchscreen-Panel, zwei Jahrgänge sind komplett mit i-Pads ausgestattet. Außerdem wird die Plattform Google-Classroom zunehmend auch im Präsenzunterricht eingesetzt. Zum Abschluss verkündete Thomas Marx, dass er für das Amt des Schulelternsprechers nicht mehr zur Verfügung steht, gleichzeitig signalisierte er seine Bereitschaft, erneut für den Schulelternbeirat zu kandidieren.

Der Schulleiter Hans-Georg Meier dankte im Namen der gesamten Schule Herrn Marx für die geleistete Arbeit und das gute Miteinander, das am Eichendorff-Gymnasium zwischen den verschiedenen am Schulleben beteiligten Gruppen besteht.

Anschließend leitete Herr Meier zusammen mit der stellvertretenden Schulleiterin Gisela Rosenbach die Neuwahl des Schulelternbeirates.

Direkt im Anschluss an die Wahl fand die konstituierende Sitzung des neuen Schulelternbeirates statt. Im Rahmen dieser wurde die bisherige stellvertretende Schulelternsprecherin Marion Gutberlet zur neuen Elternsprecherin gewählt. Neuer Stellvertreter ist Bernard Renda.

Alle betonten, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium fortsetzen zu wollen.

Der neue Schulelternbeirat hat die folgenden Mitglieder und Ersatzmitglieder:
Schulelternsprecherin: Frau Marion Gutberlet
Stv. Schulelternsprecher: Herr Bernard Renda
Frau Cara Galeazzi-Sonntag
Herr Thorben Kiefer
Herr Matthias Hausding
Frau Dr. Stephanie Hoß-Hitzel
Herr Lars Hoffmann
Herr Dr. Thomas Marx
Frau Sabine Reiner
Frau Nicole Roland
Frau Dr. Isabelle Seintsch
Frau Jeanette Zimmer
Frau Stefanie Zimmerschied

Ersatzmitglieder
Frau Kerstin Orf-Lübbe
Frau Angela Testa-Albracht
Frau Andrea Hänger

„Mir hat es Spaß gemacht, mal wählen zu können.“ Auch am Eichendorff wurde gewählt

„Mir hat es auch Spaß gemacht, mal zu sehen wie so ein Wahlzettel aussieht und wie man wählt.“  (Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7)

Das Eichendorff-Gymnasium in Koblenz hat als eine der 266 rheinland-pfälzischen Schulen am größten Schulprojekt Deutschlands teilgenommen.

Knapp 1,4 Millionen Jugendliche an 4.500 Schulen haben sich in den letzten Wochen mit der Bundestagswahl auseinandergesetzt und schließlich ihre Wahlentscheidung bei der Juniorwahl getroffen.

Die Juniorwahl ist ein handlungsorientiertes Konzept zur politischen Bildung, welches das Erleben und Erlernen von Demokratie ermöglichen und auf die zukünftige politische Partizipation junger Menschen vorbereiten möchte. Die Juniorwahl orientiert sich sehr eng an der Bundestagswahl und ermöglicht so einen sehr realen Einblick in den Ablauf einer Wahl.

„Ich fand die Juniorwahl hilfreich, weil ich so schon einmal den Ablauf etc. einer Wahl sehen konnte, bevor ich in ein paar Jahren tatsächlich wählen kann.“ (Schülerin der Jahrgangsstufe 9)

Am Eichendorff hatten alle Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7-13 die Möglichkeit, an der Wahl teilzunehmen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 haben fleißig Wählerverzeichnisse erstellt und Wahlbenachrichtigungen geschrieben und das Wahlbüro betreut. Der Sozi LK hat die Auszählung der Juniorwahl übernommen.

„Ich finde, die Juniorwahl hat gut geklappt und es hat Spaß gemacht, sich auch selbst dafür engagieren zu können, dass so ein Projekt durchgeführt werden kann. Vor allem finde ich es auch toll und spannend, dass dadurch die Stimmen der Leute, die aufgrund ihres Alters noch nicht wählen dürfen, widergespiegelt werden.“ (Schülerin der Jahrgangsstufe 13)

Wie die Jugendlichen deutschlandweit abgestimmt haben, kann man hier sehen: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html