Alle Artikel von Roland Pohl

Eichendorff- Doppelsieg beim 10. Ringtennis-Cup Rheinland Pfalz

Am 10. April traten wir mit vier Mannschaften aus den Klassen 5a, 5c und 6b beim Ringtennis-Cup in der Sporthalle in Koblenz Rübenach an. Im Wettbewerb mit Mannschaften von Adenau, Montabaur, Koblenz bis Bingen siegten „Die phantastischen Sechs“ aus der 5c und die „Ringle Bells“ aus der 6b.

So mancher Punkt wurde in einem langen Duell mit viel Lauf- und Flugaktionen erfochten. Ringtennis ist ein schnelles Spiel, gespielt wird 2:2 über ein Netz, es gibt pro Spiel ein Mädchendoppel, ein Jungsdoppel und zwei Mixed-Doppel.

Hier unsere Mannschaften:

„Die phantastischen Sechs“ 5c, 1. Platz Klasse 5: Zoe Nessos, Anesa Rastelica, Julia Bender, Peer Küstermann, Lennart Braatz, Rafael Metz, außerdem für spontane Nothilfe, Maskottchen und Betreuung: Clara Jochum

„Ringle Bells“ 6b, 1. Platz Klasse 6: Hannah Link, Magdalena Müller, Lara Volkenborn, Aron Wiesmann, Noah Börsch, Janis Kaufmann:

 

„Die Namenlosen“ 6b, 5. Platz Klasse 6: Jana Golmstock, Julina Seidel, Polina Knittel, Wen Liang Qiu, Luca Klas, Leon Bulger:

„Fanta 6“ 5a, 11. Platz Klasse 5: Lena Hoffmann, Xenia Nahm, Mona Gutberlet, Henri Pham, Richard Gallenstein, Alex Guskov:

 

Die von unserer Schule gestellten Schülerschiedsrichter aus der Klasse 10b erhielten Lob von mehreren Seiten, da sie umsichtig, einsatzbereit und eigenverantwortlich die Spiele organisierten, denn die Lehrkräfte hatte man vorsorglich auf die Tribüne geschickt ;-).

Bei der Eröffnung wurde die zehnmalige Teilnahme des Eichendorff-Gymnasiums am Ringtennis-Cup Rheinland-Pfalz positiv erwähnt. Ringtennis gehört zum festen Bestand des Sportunterrichts in unserer Orientierungsstufe. Dieses Jubiläum wurde durch unseren Doppelsieg gebührend gewürdigt.

Philharmoniker zu Gast am Eichendorff

Am 28. März 2019 kamen Nico Maler und Joël Cantori, zwei Mitglieder des Staatsorchesters „Rheinische Philharmonie“, zu uns in die Aula und gaben für die Klassen 5b, 5c und 6b ihr besonderes „Konzert der Rekorde“.

Die beiden Berufsmusiker begannen mit dem Stück, das am häufigsten weltweit im Radio gespielt wird: „Yesterday“ von den Beatles! Danach folgten viele weitere Rekorde. So wurden das längste, das kürzeste, das leiseste, das berühmteste, das schnellste und das langsamste Musikstück dargeboten. Zwischenzeitlich stellten uns die beiden Tonkünstler ihre Instrumente vor, das Fagott und das Cello.

Uns hat das Konzert sehr viel Freude bereitet, denn durch die freundliche Moderation von Herrn Maler wurde das ganze sehr lebhaft. Auch die kleine Fragerunde am Ende war äußerst aufschlussreich.

Ein Dankeschön an die beiden Herren für diese schöne Aufführung!

Lotte Schwab (5b) und Eva-Luna Blum (6b)

Geistliches Konzert des Eichendorff-Gymnasiums in der St. Josef-Kirche

Das Eichendorff-Gymnasium, einziges Gymnasium in Koblenz mit einem musikalischen Profil, präsentiert alle zwei Jahre ein großes Konzert mit vorwiegend geistlich-religiösen Werken aus verschiedenen Stilepochen. Schülerinnen und Schüler musizierten mit beeindruckendem Engagement sowohl in großen und kleinen Ensembles als auch solistisch.

Das Junge Orchester unter der Leitung von Ulrich Will riss die Zuhörer vor allem mit E. Morricones „Gabriel´s Oboe (Solo-Violine: Elena Salzwedel) und der „Farandole“ von G. Bizet mit. Der Mittel- und Oberstufenchor (Leitung: Matthias Gietzen und Herman Wagener), das Schulorchester sowie die Solistinnen Louisa Häring und Anna-Leonie Walber musizierten mit kreativer Leichtigkeit die Vertonung des „Magnificat“ des neapolitanischen Barockkomponisten Francesco Durante unter der Leitung von Herman Wagener. Marian Silbernagel, Schüler der 11. Jahrgangsstufe, glänzte tief emotional als Countertenor mit der Arie „Ombra mai fú“ von G.F. Händel, die von dem Schulorchester sensibel begleitet wurde. In Kammerchor-Besetzung sang das Vokalensemble mit äußerster Präsenz und Präzision das Credo aus der „Popmesse“ des Zeitgenossen Tjark Baumann. Das Schulorchester ließ mit vier Sätzen aus dem Concerto grosso g-Moll von A. Corelli eine meditative Stimmung in dem neogotischen Kirchenraum entstehen. Die Vocalband (Louisa Häring, Anna Kimmel, Lena Porz; Leitung: Hanno Scherhag) brachte mit Schwung und Engagement die vollbesetzte Kirche mit Gospels wie „Swing low“ und „Go Tell it on the Mountain“ zum Swingen. Den krönenden Abschluss bildeten zwei bekannte und beliebten Werke: W. A. Mozarts tiefsinniges „Ave verum“ und Händels jubelndes „Hallelujah“. Das Publikum bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Musiklehrern mit tosendem Beifall.

Text: Hanno Scherhag
Fotos: Marlene Schäffer (Jgst. 11)

Starke Mitarbeit beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Es ist wieder geschafft!

Nach einem halben Jahr ausdauernder und oftmals harter Arbeit haben 21 Schülerinnen und Schüler unserer Schule 19 eigenständige Forschungsarbeiten zum diesjährigen Thema „So geht’s nicht weiter. Krise – Umbruch – Aufbruch“ eingereicht.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken.

Die Autorinnen und Autoren aus den Stufen 10 bis 12 haben zu ihrem eigenen Thema recherchiert, die Daten ausgewählt und strukturiert, ihren Arbeitsweg dokumentiert und – nach vielfältigen Schreibphasen – schließlich fast 600 Seiten Forschungsergebnisse eingereicht. Somit konnten sich die Junghistoriker am Eichendorff im Vergleich zur letzten Wettbewerbsrunde (14 Beiträge von 15 Schülerinnen und Schülern) nochmals deutlich steigern.

Ein besonderer Dank gilt Frau Nicole Stürz, die dieses Jahr die Schülerinnen tatkräftig mitbetreute.

Eine beachtliche Leistung! Jetzt heißt es abwarten und Eis essen, denn die Entscheidungen über die begehrten Landespreise werden erst im Juni getroffen. Alle Preisträger kommen dann nochmals in eine zweite Runde und im Oktober werden die Entscheidungen über die Bundespreise erwartet, die schließlich im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten überreicht werden.

2017 wurde Arved Schreiber 3. Bundessieger mit seinem Beitrag „Religion und Ideologie im Dritten Reich am Beispiel der Thingstätten in Koblenz. Inwieweit wurden die Koblenzer Thingstätten zur Kirche der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft?“ und das Eichendorff wurde zur zweitbesten Schule in Rheinland-Pfalz prämiert.

Dieses Jahr wurden bundesweit fast 2000 Arbeiten eingereicht.

Viel Erfolg!

 

 

 

Die Beiträge 2018/19

Yara Deffner – Das Leben vaterloser Familien nach dem 2. Weltkrieg. Alleinerziehende Mütter als Antrieb der Emanzipation?

Anne Degen – Mädchen bei den Pfadfindern – eine Selbstverständlichkeit? Die Auswirkung der Frauenbewegung der 1970er Jahre auf die Koedukation bei den Pfadfinder*innen

Richard Flechtner – Separatismus in Koblenz und anderswo (1918-1924)

Leonie Fromme – 100 Jahre Frauenwahlrecht auch in Koblenz

Laura Grosch – Die Ostchinesische Eisenbahn in der postkommunistischen Krise

Steven Heinen – Die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Großstadt Köln

Jan-Philipp Holzmann – Die Lebensmittelversorgung während des 1. Weltkriegs in Koblenz

Sören Kaltwasser und Sven Kaltwasser – Zwangsarbeit im regionalen Straßenbau

Vanessa Kasto – Musikmissbrauch im Dritten Reich. Das Musikinstitut Koblenz in einer Krise

Judith Naumann und Thekla Surall – Vom NS-Minister zum Kirchmeister – das ambivalente Leben Lutz Graf Schwerin von Krosigks

Anna Reif – Versorgungsnot 1946/47 in Koblenz und in der ländlichen Umgebung

Maurice Ritter – Der Fußballverein TuS Koblenz in der Krise und die Beeinflussung durch die Nationalsozialisten

Marlene Schäffer – Hunsrücker Friedensbewegung. Hat sie für einen Umbruch gesorgt?

Hannah Schneider – Aufbruch. Auswanderung vom Hunsrück nach Brasilien im 19. Jahrhundert

Niklas Schuch – Wie kam es zum Umbruch von Bahn zu Bus? Die Entwicklung der Koblenzer Straßenbahn bis zum heutigen Buslinienverkehr

Paula Schwickart – Die Auswanderung aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert nach Brasilien. Warum flohen die Menschen?

Lars Schwickerath – „Nicht mit uns!“ Protest aus der Mitte der Gesellschaft. Inwiefern trug die Friedensinitiative Hunsrück zu einem sozialgesellschaftlichen Wandel in der Region bei?

Jakob Simon und Frederick Simon – Die Sporkenburg. Wie lebte man auf der Burg und warum wohnt da keiner mehr? Ein Rekonstruktionsversuch in LEGO.

Philipp Staudt – Welche Rolle spielt Koblenz für Deutschland, wie wir es kennen? Die Rittersturz-Konferenz in Koblenz – Umbruch von Diktatur zur Demokratie

Niels Stoffel – Von Elbing-Westpreußen nach Rheinland-Pfalz. Über die Flucht meines Großvaters und über die Bedeutung des Begriffs Heimat

Wenn auch ihr historische Fragen oder philosophische Ideen habt und sie schon immer einmal aufs Papier bringen wolltet, dann kommt zur Schreibwerkstatt (Tutor: Oliver Simon).

https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb

https://eichendorff-koblenz.de/historisch-philosophische-schreibwerkstatt/

Methodentraining in den 5. Klassen

Derzeit führen die 5. Klassen des Eichendorff-Gymnasiums erneut ein Methodentraining durch. Nachdem in einer ersten Phase Ende Januar die Medienkompetenz im Vordergrund stand, geht es beim gegenwärtigen Training um das sinnerfassende Lesen und Strategien zur Textbearbeitung.

Inhaltlich setzen sich die Kinder dabei mit Frühblühern auseinander. Dementsprechend unternahmen die Klassen 5a und 5b gemeinsam einen Unterrichtsgang zur Pflanzenbestimmung in die Rheinanlagen. Auch wenn das Wetter sich nicht von seiner besten Seite gezeigte, so hatten die Kinder doch viel Freude bei der Bestimmung der Pflanzen, bei der die erarbeiteten Inhalte angewendet werden konnten.

Jugend forscht und Schüler experimentieren – erfreuliche Neuigkeiten von der JuFo AG der Schule

„Frag nicht mich (Smartphone) – Frag Dich.“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 54. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit insgesamt 10 Projekten war unsere Schule bei den Regionalwettbewerben gut vertreten und es zeigte sich mal wieder, dass sich unsere Arbeiten im Vergleich sehr gut behaupten konnten. Die Jugend forscht AG wurde demzufolge mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge Stiftung ausgezeichnet und darf sich über eine Spende von 232€ freuen.

Besonders herausragend waren die Projekte von Damian Otto (Universalsensor) sowie Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler (Stärkegeschirrersatz). Diese Schüler reisen als Regionalsieger mit ihren Projekten auf den Landeswettbewerb in Ingelheim.

Wir, als Lehrerteam, gratulieren zu dieser besonderen Leistung!

Lesen Sie nun Kurzberichte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler:

Fruchtfliegen – Wie kann man sie abhalten?

(Erfolgreiche Teilnahme in Koblenz, Biologie, Schüler experimentieren)

In meinem Projekt um Fruchtfliegen habe ich das Ziel zu untersuchen, wie man am besten Fruchtfliegen von Obst etc. abhalten kann. Zuerst habe ich es mit Kräutern getestet. Dabei habe ich eine Arena benutzt und in ihr ein Blatt Minze, ein Blatt Zitronenmelisse und ein paar Blätter Rosmarin reingelegt. Ein Feld habe ich freigelassen.

Jan Trifan

Feinstaub im Klassenraum

(Erfolgreiche Teilnahme in Bitburg mit zwei Sonderpreisen, Arbeitswelt, Jugend forscht)

In meiner „Jugend forscht“-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren die Feinstaubbelastung in Schulen beeinflussen. Dazu habe ich über einen Zeitraum von insgesamt 18 Stunden den Feinstaubgehalt in fünf Klassenräumen der Integrierten Gesamtschule Koblenz (IGS) gemessen und dabei die Bedingungen im Klassenzimmer protokolliert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Feinstaubgehalt in den gemessenen Räumen unterhalb der europaweiten Grenzwerte für Feinstaub liegt. Außerdem ergaben sich aus den Messungen Hinweise darauf, dass der Kreidestaub einen Großteil des Feinstaubes der Gruppe PM10 ausmacht.

Julika Sandrieser – ehemalige Schülerin, jetzt an der IGS Koblenz

 

Die Lieblingsfrüchte von Drosophil

(Erfolgreiche Teilnahme in Koblenz, Biologie, Schüler experimentieren)

Wir haben beobachtet, dass in unserem Haus viele Fruchtfliegen in Obstschüsseln sind. Wir wollten probieren, welche Früchte besonders viele Fliegen anlocken. Es scheint so, dass Trauben eine besondere Wirkung auf die Tiere haben.

Frida Fisseni, Leona Dorschner

Ein starker (Stärke) Geschirrersatz

(1. Platz in Koblenz, Chemie, Schüler experimentieren)

Die EU-Kommission will laut einem Medienbericht ein Verbot von Einweggeschirr aus Plastik vorschlagen. So soll die Menge an Kunststoffabfällen verringert werden. Dagegen haben wir folgende Idee: Wir stellen Becher und Ähnliches aus schnell zersetzbaren Materialien her. Um die Becher usw. in Form zu bringen, haben wir die unterschiedlichsten Methoden verwendet. Wir haben das Gel, bestehend aus Wasser, Glycerin und Stärke, in Formen aus Knete gegossen, auf Taschentüchern verteilt und diese, auf einer Schüssel liegend, trocknen lassen und in eine Petrischale gegossen.

Linus Krauthakel, Jakob Wengler, Tim Rosenbach

 

Das Multiwindrad

(2. Platz in Koblenz, Technik, Jugend forscht)

Ziel ist es, ein Offshore- Windrad, das die drei bekannten erneuerbaren Energien Wind, Wasser und Sonne (Licht) nutzt, zu konzipieren, um eine konstante Stromproduktion aufrechtzuerhalten. Auch soll eine Energiespeicherlösung verwendet werden. Mit einem Modell soll dies verdeutlicht und erstmals umgesetzt werden.

Sven Kaltwasser, Sören Kaltwasser

 

Weinglasverstärker

(2. Platz in Koblenz, Physik, Schüler experimentieren)

Die Idee kam uns durch das Buch „Die Spur des Raben“ aus der Buchreihe „Die drei Fragezeichen ???“ von Alfred Hitchcock. In dieser Geschichte geht es um eine Kassette, die die ??? gemeinsam zur Lösung eines Falls anhören wollen. Da das Abspielgerät für die Kassette nur mit Kopfhöreranschluss funktioniert, kann sie nur von zwei Leuten mit jeweils einem Kopfhörer im Ohr gleichzeitig gehört werden. Dadurch kommt einem der ??? die Idee, einen Verstärker aus Dingen, die sie im Haushalt finden zu bauen. Damit wollen sie die Lautsprecher der Kopfhörer hörbar machen, ohne sie ins Ohr zu stecken. Diesen Verstärker bauen sie aus Kopfhörern und zwei Weingläsern. In unserer Arbeit werden wir überprüfen, ob der Verstärker funktioniert und ihn gegebenenfalls verbessern und optimieren.

Eva Luna Blum, Aron Wiesmann, Arvid Bittner

 

Der ökologische low-cost Universalsensor

(1. Platz in Koblenz, Technik, Schüler experimentieren + diverse Sonderpreise)

In meiner Jugendforscht Arbeit möchte ich mich mit dem Bau einer kleinen biologischen Sonde zur Umweltüberwachung beschäftigen. Die Sonde soll verschiedene Parameter, wie z.B. Luftfeuchtigkeit, Feinstaubbelastung, O2-Gehalt, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 Gehalt erfassen und auf einem LCD Display anzeigen. Für den Fall, dass man mit der Sonde über längere Zeit Messungen an einem Ort durchführen will, soll eine SD Karte die Daten speichern, sodass diese später von einem Computer ausgelesen werden können. Außerdem wäre ein Bluetooth Modul sehr hilfreich, damit die gesammelten Werte direkt kabellos aufs Handy übertragen werden können. Die gesamte Sonde soll auf Basis des Arduino Mikrocontrollers gebaut und programmiert werden.

Damian Otto

Pflanzen vs. Streusalz

(Erfolgreiche Teilnahme in Andernach, Biologie, Schüler experimentieren)

Da bald der Winter bei uns einbricht, haben wir uns gefragt, was das Streusalz mit den heimischen Pflanzen anstellt. Zu diesem Zweck haben wir zwei Versuche durchgeführt: 1. Mithilfe eines Mikroskops haben wir die Wirkung verschieden starker Salzlösungen auf Pflanzenzellen (Zwiebel) beobachtet. 2. Wir haben 7 Rosen in verschieden konzentrierte Salzlösungen gestellt, darunter zwei Kontrollversuche mit reinem Wasser. Dann haben wir nach 24 und 48 die Ergebnisse beobachtet und fotografiert.

 Jan Urmetzer, David Zucchet

 

Einsteins Trinkende Ente

(Erfolgreiche Teilnehme in Koblenz, Physik, Jugend forscht)

Die Trinkende Ente ist eine beliebte Dekoration von einer gläsernen Ente mit einem isolierten Hohlraum, in dem sich normales Wasser befindet. Die Ente kann Pendeln und hört hiermit scheinbar nicht mehr auf, wenn sie einmal in Gang gesetzt wurde. Es handelt sich scheinbar um ein Perpetuum mobile. Der Schnabel der Ente besteht aus einen porösen Material, das Wasser aufnehmen kann. In dieser Arbeit wird die Frage gestellt, warum dies geschieht und welche Flüssigkeiten im Becher die Ente häufiger „zum Trinken“ bringen.

Arthur Anufriev

Parkinson

(2. Platz in Koblenz, Chemie, Jugend forscht + Sonderpreis des Zonta-Clubs)

Die chemischen Reaktionen der Wirkstoffe an den von der Krankheit Parkinson betroffenen Stellen des Gehirns, den Basalganglien, stehen in meiner Arbeit im Vordergrund. Dabei ist die Erarbeitung von Aufbau und Eigenschaften der Wirkstoffe sowie der dopaminergen Neuronen in den Basalganglien ein wesentlicher Bestandteil. Wie sich die mangelnde Konzentration an Dopamin durch die Krankheit Parkinson auf den Körper auswirkt, und inwiefern die Wirkstoffe die Symptome lindern, wird an einem Fallbeispiel konkret erklärt und durch Befragung mehrerer Betroffener dargestellt. Abschließend wird der theoretische Teil der Arbeit mit dem praktischen Teil verknüpft und auf Gemeinsamkeiten und Abweichungen untersucht.

Greta Bender, betreut von Annette Palfalvi

Die hier in diesem Beitrag vorgestellten Projekte sind (wo nicht anders vermerkt) Produkte der Jugend forscht AG, betreut von Lea Lappé und Kai Schrank.

Die AG widmet sich in den kommenden Monaten dem anstehenden Landeswettbewerb in Ingelheim (9. und 10. Mai), die teilnehmenden Schüler können sich für die Vereinbarung individueller Termine an uns wenden.

Am Ende des Schuljahres beginnen wir dann mit der Vorbereitung der nächsten Wettbewerbsrunde. Hierfür werden noch vor den Sommerferien einige Termine bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sollte die Aushänge am Schülerlabor im Auge behalten.

Mündliches Abitur

Die mündlichen Abiturprüfungen finden am 20. März (nachmittags) sowie am 21. und 22. März (ganztägig) statt. Am 21. und am 22. März findet daher für die übrigen Klassen und Jahrgangsstufen kein Unterricht statt.

Der Prüfungsplan ist im internen Bereich einsehbar.

Medienkompetenztage der 9. Klassen

Am 7. und 8. März führte das Eichendorff-Gymnasium erneut Medienkompetenztage für die 9. Jahrgangsstufe durch.  Zunächst gab es am Donnerstag einen Workshop in der Schule zum Thema Datensicherheit, in dem bspw. darüber diskutiert wurde, wie man es ehrlichen Findern erleichtern kann, ein gefundenes Smartphone zurückzugeben, und natürlich auch, wie man Langfingern das Leben schwer macht, digitale Angreifer auf Abstand hält und die eigenen Daten sicher schützt.
An nächsten Tag hatten alle SchülerInnen die Möglichkeit, an der Universität Koblenz an Workshops ihrer Wahl teilzunehmen. Es ging hauptsächlich darum, sich mit dem eigenen Computer- und Internetkonsum auseinanderzusetzen. Dies konnte man in weiteren Workshops mit ganz unterschiedlichen Themen, zum Beispiel ‘eGames’, ‘mediale Vorbilder’, ‘Jugendsexualität’ oder ‘Fake News’. In den einzelnen Gruppen wurde das Thema gründlich bearbeitet, so wurden z.B. Umfragen und Plakate gemacht oder man hat sich in kleineren Gruppen ausgetauscht und gearbeitet. Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher und interessanter Tag, durch den viele von uns einen besseren Einblick in die Medienwelt bekommen haben! Ein Dank gilt neben den Referenten Herrn Marx, Mitglied des Schulelternbeirates, der diese Medienkompetenztage fuer uns organisiert hat und die Workshops zum Thema Datensicherheit durchführte. Es hat sich wirklich gelohnt.

Unsere Streitschlichter/innen bei der Rheinland-Pfälzischen MediatorInnen-Tagung in der Fridtjof-Nansen-Akademie

Die sich derzeit in der Ausbildung befindenden Streitschlichter/innen waren am Montag, den 11.02.2019 auf der jährlich stattfindenden Tagung in Ingelheim. Dort besuchten sie verschiedene Workshops und vier der Zehntklässler/innen leiteten, jeweils zu zweit, einen eigenen Workshop zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg“, der gut besucht wurde.
Sie hatten sehr viel Spaß, haben viel gelernt und sind froh diese Erfahrung gemacht zu haben.
Auch hatten sie die Gelegenheit, sich mit Streitschlichter/innen anderer Schulen darüber auszutauschen, wie die Streitschlichtung an den jeweiligen Schulen funktioniert.
Nun sind sie noch motivierter und freuen sich darauf, ihre Kompetenzen im Schulalltag einzusetzen!

Biologen bauen Nistkästen gegen den „stummen Frühling“

Die Idee wurde bei einer Abendexkursion zur Weidelandschaft Schmidtenhöhe geboren – und jetzt in die Tat umgesetzt. Der Leistungskurs Biologie des Eichendorff-Gymnasiums zimmerte unter Anleitung seines Stammkursleiters Hansjörg Schütz für heimische Singvögel Nistkästen.

Ende Januar fanden bereits die schriftlichen Abiturprüfungen statt, aber der Fachunterricht geht noch gut einen Monat weiter. Hier ist es nicht immer einfach, die Motivation der jungen Abiturienten aufrecht zu halten. Da kam die Umsetzung des damaligen Gedankens gerade recht. Hinzu kommt, dass unsere Wohn- und Gartenlandschaft den Singvögeln kaum noch Nistmöglichkeiten gewährt. Durch vielfältige Gefahren unserer technisierten Welt sind die Tierbestände sehr stark zurückgegangen. Viele Vogelkundler sprechen deshalb schon heute warnend von einem „stummen Frühling“.

Ausgestattet mit Stichsäge, Bohrmaschine, Dachpappe und Nägeln trafen sich alle Schülerinnen und Schüler im Kunst- und Werkraum des Gymnasiums, um aus gebrauchtem Möbelholz oder gekauften Brettern alle 11 Bauteile herzustellen. Und tatsächlich: nach drei Doppelstunden konnte der Leistungskurs stolz das Ergebnis präsentieren. Schon bald werden die ersten Singvögel, wie beispielsweise Blau- oder Kohlmeise, Gartenrotschwanz oder Kleiber in Koblenzern Gärten der Abiturienten ihre Familien gründen. Ein einziges Meisenpaar mit ihren Nachkommen verzehrt beispielsweise pro Jahr etwa 70.000 Raupen und 20 Millionen Insekten. Mit diesem aktiven Beitrag zum Naturschutz wirkt die zu Ende gehende Schulzeit sicherlich bei den Schülern, ihren Eltern aber auch bei ihrem Fachlehrer noch lange nach.

Hansjörg Schütz