Alle Artikel von Roland Pohl

Brief an die Schülerinnen und Schüler zur Schulöffnung (Stand 02.05.2020)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

nach sieben Wochen ist es wieder soweit, für diejenigen unter Euch, die in den Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 sind, beginnt langsam der Unterricht in ihrer Schule. Das ist nur eine kleine Gruppe von ca. 110 Schülerinnen und Schülern.

Hinter uns allen liegen sehr aufregende Wochen. Ihr wurdet aus den gewohnten Bahnen Eures Alltages herausgerissen. Viele vertraute und gewohnte Abläufe sind nicht mehr möglich, teilweise sogar verboten. Zeichen der Nähe und Zuneigung gefährden auf einmal unser Gegenüber.

Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei unserer SV bedanken. Ihr habt Euch auch in der Zeit der Schulschließung bemüht, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen. Ihr habt mit konstruktiven Vorschlägen und auch Kritik unsere Arbeit unterstützt, vielen Dank dafür.

Auf einmal, von heute auf morgen war digitales Lernen angesagt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dies möglich gemacht haben: Zunächst bei Euch, die Ihr Euch zu Hause einen Stundenplan zusammenbauen und Euch selbst organisieren musstet. Bei Euren Eltern, die sich auf einmal auf Home-Schooling einlassen mussten, teilweise parallel zum Home-Office. Bei Euren Lehrerinnen und Lehrer, die ihr gesamtes Unterrichten auf digitale Medien umstellen mussten. Bei aller sicher auch berechtigten Kritik: Ich glaube wir alle haben dies sehr gut gemeistert.

Wenn es von Eurer Seite Probleme und Fragen zu den Arbeitsblättern gibt, so wendet Euch bitte zunächst einmal an Eure Lehrerinnen und Lehrer. Wir werden in den nächsten Monaten sicher diese Phase aufarbeiten müssen, um herauszufinden, was wir alle an Erkenntnissen in den dann hoffentlich wieder „normalen“ Schulalltag mitnehmen können. Dabei werden sicher Eure Vertreterinnen und Vertreter in der SV sowie auch die der Eltern ihren Teil zur Erkenntnis und Fortentwicklung des Unterrichtens beitragen.

Die große Frage, die uns alle beschäftigt ist: Wie geht es weiter? Wann  werden wieder alle zur Schule gehen können?

Zunächst einmal werden die von Euch aus den Klassen 10 bis 12 alle zwei Wochen am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen. In der Woche dazwischen werdet Ihr online unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler aus den unteren Klassen fünf bis neun werden auch weiterhin nur online unterrichtet werden.

Bitte informiert Euch auf der Homepage über die Hinweise zu Unterrichtsorganisation und unseren Hygieneplan. Besonders hinweisen möchte ich hier auf das Abstandsgebot, das selbstverständlich unseren gesamten Schulalltag in der nächsten Zeit bestimmen wird. Auch möchte ich Euch bitten, jeden Tag eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzunehmen. Außerhalb der Klassenräume herrscht im gesamten Gebäude ebenso wie in den Pausen auf dem Schulhof Maskenpflicht.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich hoffe, dass Ihr bisherige Zeit der Einschränkungen gut überstanden haben. Ich wünsche Euch und Euren Familien alles Gute, bleibt auch weiterhin gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Meier

Elternbrief zur Schulöffnung am 04.05.2020 (Stand: 02.05.2020)

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

nach sieben Wochen ist es wieder soweit, für die Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 beginnt langsam der Unterricht in ihrer Schule. Die Gruppe ist mit gerade mal 110 Schülerinnen und Schülern überschaubar.

Hinter uns allen liegen sehr aufregende Wochen. Wir wurden aus den gewohnten Bahnen unseres Alltages herausgerissen. Viele vertraute und gewohnte Abläufe sind nicht mehr möglich, teilweise sogar verboten. Zeichen der Nähe und Zuneigung gefährden auf einmal unser Gegenüber.

Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei unserem SEB für die tatkräftige Unterstützung in dieser Zeit bedanken. Sie haben auch in der Zeit der Schulschließung stets den Kontakt innerhalb der Elternschaft und auch den zur Schulleitung nicht abreißen zu lassen. Sie haben mit konstruktiven Vorschlägen und auch Kritik unsere Arbeit unterstützt. Vielen Dank dafür.

Auf einmal, von heute auf morgen war digitales Lernen angesagt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dies möglich gemacht haben: Unsere Schülerinnen und Schüler, die sich zu Hause einen Stundenplan zusammenbauen und sich selbst organisieren mussten. Sie, die Sie sich auf einmal auf Home-Schooling einlassen mussten, teilweise parallel zum Home-Office. Die Lehrerinnen und Lehrer, die ihr gesamtes Unterrichten auf digitale Medien umstellen mussten. Bei aller sicher auch berechtigten Kritik: Ich glaube wir alle haben dies sehr gut gemeistert.

Wenn es von Ihrer Seite Probleme und Fragen zu den Arbeitsblättern Ihrer Tochter bzw. Ihres Sohnes gibt, so darf ich Sie bitten, dies zunächst mit der entsprechende Fach- und / oder Klassenlehrkraft zu besprechen. Wir werden in den nächsten Monaten sicher diese Phase aufarbeiten müssen, um herauszufinden, was wir alle an Erkenntnissen in den dann hoffentlich wieder „normalen“ Schulalltag mitnehmen können. Dabei werden sicher auch die Vertreterinnen und Vertreter von Ihnen, der Elternschaft wie auch die der Schülerinnen und Schüler Ihren Teil zur Erkenntnis und Fortentwickeln des Unterrichtens beitragen.

Die große Frage, die uns alle beschäftigt ist: Wie geht es weiter? Darauf kann Ihnen heute keiner eine verlässliche Antwort geben.

Zunächst einmal werden die Schülerinnen und Schüler der drei ältesten Jahrgänge alle zwei Wochen am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen. In der Woche dazwischen werden diese Online unterrichtet.

Nur Online unterrichtet werden auch weiterhin die Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgangsstufen fünf bis neun.

Auch weiterhin wird es für diese die Möglichkeit einer Notbetreuung geben. Falls Sie eine Notbetreuung benötigen, so darf ich Sie zur besseren Planung bitten, sich auch weiterhin bis 12.00 Uhr am Vortag im Sekretariat zu melden. Beachten Sie bitte dass diese Notbetreuung kein Unterricht ist. Auch in der Notbetreuung müssen wir die Abstandsregeln einhalten. Ihre Kinder können im Rahmen dieser Betreuung ihre von den Lehrerinnen und Lehrern gestellten Aufgaben erledigen. Geben Sie also bitte Ihren Kindern die entsprechenden Arbeitsmaterialien mit.

Ich bitte Sie dringend, eventuell auftretende SARS-Covid19 – Erkrankungen in Ihrem Haushalt, insbesondere bei unseren Schülerinnen und Schülern die Schule umgehend mitzuteilen. Somit werden wir in die Lage versetzt, in Zusammenarbeit mit den Behörden durch entsprechende Maßnahmen die anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft bestmöglich zu schützen.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage über die Hinweise zu Unterrichtsorganisation und unseren Hygieneplan. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über diese Maßnahmen.

Besonders hinweisen möchte ich auf das Abstandsgebot, das selbstverständlich unseren gesamten Schulalltag in der nächsten Zeit bestimmen wird.

Auch möchte ich Sie bitten, Ihren Kindern eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzugeben. Außerhalb der Klassenräume herrscht im gesamten Gebäude ebenso wie in den Pausen auf dem Schulhof Maskenpflicht.

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe, dass Sie bisherige Zeit der Einschränkungen gut überstanden haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute, bleiben Sie auch weiterhin gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Meier
Schulleiter

Frühlingsmarsch

Home-Word für den 30.4.20 von Dr. Paul Löhnert

Joseph von Eichendorff

Hoch über euren Sorgen
Sah ich vom Berg ins Land
Voll tausend guter Morgen,
die Welt in Blüten stand.

Was zagt ihr träg und blöde?
Was schön ist, wird doch dein!
Die Welt tut nur so spröde
Und will erobert sein.

Lasst die Trompeten laden,
Durchs Land die Trommeln gehn,
Es wimmeln Kameraden,
Wo rechte Banner wehn.

Wir ziehn durch die Provinzen,
Da funkelt manches Schloss,
schön Lieb, hol dich vom Zwinger
Und schwing dich mit aufs Ross!

Und wenn das Blühen endet:
Noch taumelnd sprengen wir,
Vom Abendrot geblendet,
Ins letzte Nachtquartier.

„Du bist toll!“

Home-Word für den 29.4.20 von Christina Mayer

Wie oft sagen wir Menschen, die uns die Welt bedeuten: „Schön, dass es dich gibt!“
Heute wollen wir uns vornehmen, 10 Menschen genau DAS zu sagen!
Schnappt euch das Telefon, das Handy oder ruft es aus dem Fenster.

 

(Gedicht von P.Ceelen)

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es ist, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.

 

 

Fashion-Terrorist No.1

Home- Word für den 27.4.20 von Ruth Stein

Natürlich freut man sich, wenn man einen 1. Platz belegt oder eine Medaille erringt!

Im Sport hat´s da bei mir immer an grundlegenden Voraussetzungen gefehlt und auch beim Abi hatten einige einen besseren Schnitt. Da fand ich es doch erstmal spannend, in der diesjährigen Abi- Zeitung auf einem ersten Platz gelistet zu werden, allerdings unter der Kategorie: Fashion- Terrorists…

Google zeigte als Bedeutung an: someone who cannot follow the basic, general rules of fashion.

Mhm, also ich gebe zu, meine Freude über diesen ersten Platz hielt sich in Grenzen.

Mittlerweile ist das ganz anders: ich finde meine selbstgenähte Maske superschick und überlege, ob ich mir aus dem restlichen Stoff vielleicht noch eine Stola (s. Foto) oder einen Sonnenhut oder doch ein Top nähe (für eine Bluse, wie ursprünglich geplant, reicht es jetzt nicht mehr).

Und das Ganze dann mit dem richtigen Schmuck, Wahnsinn!

Also strengt euch an, wenn ihr mir diesen Titel streitig machen wollt! (Und natürlich trage ich auch noch den farblich passenden Lippenstift dazu…)

Hallo liebe Eichendörffler*innen,

Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen
(P.Kuzmic)

mit diesem Text wünschen wir euch schöne Osterferien, – wenn auch leider ohne Verwandtenbesuch oder Urlaub-, aber vielleicht mit Musik hören und tanzen!?

Wem aber die Decke auf den Kopf fällt und wer sich was von der Seele reden möchte, kann
natürlich auch in den kommenden Wochen mit uns sprechen (vorher kurz per Mail
verabreden!).

Frohe Ostern für euch und eure Familien und Freunde und passt auf euch und eure Lieben auf!

Eure Christina Brück und Hans-Gerd Ackermann

Informationen zu Corona (Stand: 06.04.2020)

Website des Bildungsministeriums mit weiteren Informationen

https://corona.rlp.de/index.php?id=33550

Informationen und Unterstützungsangebote des Pädagogischen Landesinstitutes (PL)

https://schuleonline.bildung-rp.de/unterstuetzung-fuer-eltern-und-schueler.html

Informationen der ADD

https://add.rlp.de/de/themen/schule/corona/

Notbetreuung

Die ADD hat in einem Sachreiben vom 30.03.2020 mitgeteilt:

„Auch in den bald anstehenden Osterferien wird es Eltern geben, die zwingend auf eine Betreuung für ihre Kinder angewiesen sein werden, z. B. um andere Menschen als Ärztinnen und Ärzte oder als Pflegerinnen und Pfleger zu unterstützen. Die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern soll daher in dieser einmaligen Ausnahmesituation an allen Schulen des Landes auch in den Osterferien angeboten werden.“

Zur Umsetzung gilt das Folgende:

Voraussetzungen
  • Gruppengröße: max. 10 Schülerinnen und Schüler
  • Abstand halten (kein direkter Kontakt)
  • versetzte Pausen bei Anwesenheit mehrerer Gruppen
  • regelmäßiges Lüften
  • Zugangskontrolle
  • Personen, die ein erhöhtes Risiko (z.B. Personen mit Vorerkrankungen, mit unterdrücktem Immunsystem, mit akuten Infekten, über 60 Jahre) für einen schweren Verlauf einer COVID-19 Infektion haben und Schwangere sollen nicht eingesetzt werden.
  • persönliche Hygieneregeln einhalten
  • keine Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit akuten Infekten
  • auf persönliche Hygiene achten (Hygieneregeln einüben und überprüfen und erinnern)
  • Abstand halten (kein direkter Kontakt) zu anderen Schülerinnen und Schülern sowie zum Personal
Zeitraum

Die Betreuung läuft an den insgesamt acht Werktagen im Zeitraum 06.04. bis 17.04.2020.

Organisation

Die Eltern sollen den Betreuungsbedarf vor Beginn der Osterferien mitteilen, im Einzelfall kann bis 12:00 Uhr des Vortages eine Nachmeldung für eine kurzfristig erforderliche Notbetreuung erfolgen.

Aus dem Rhythmus…

Home-Word für den 1. April 2020 von Paul Löhnert

Ob wir wollen oder nicht, wir Menschen sind Rhythmuswesen. Schon unser Körper wird durch Rhythmen geprägt: Einatmen, ausatmen. Unser Herz schlägt rhythmisch. Schlafen, wach sein. Essen, verdauen usw. Singen, tanzen, laufen. Im Rhythmus fühlen wir uns wohl. Wenn unser Herz aus dem Rhythmus kommt, runzelt der Arzt die Stirn, vielleicht muss dann ein sogar Herzschrittmacher von außen für den Rhythmus sorgen.

Auch in unserer Zeitstruktur sind wir Rhythmuswesen: Werktage, Sabbat/Sonntag, diesen Lebensrhythmus gibt es seit biblischen Urzeiten. Schulzeit, Ferienzeit. Tag, Nacht. Arbeiten, Freizeit. Die Jahreszeiten.

Und auch räumlich und sozial bewegen wir uns normalerweise in Rhythmen: Zu Hause sein, unterwegs sein. In Ferien sein, in der Schule sein. Bei der Familie sein, alleine sein, mit Schulfreundinnen und -freunden zusammen sein.

Durch Corona sind nun plötzlich viele dieser Rhythmen gestört. Wir sind jetzt fast immer zu Hause. Nie in der Schule. Nie in großen Gruppen zusammen.

Das fällt uns sehr schwer, denn das ist gegen unsere Natur. Was hilft?

  • Versucht, euren Tagen weiterhin eine Struktur, einen Rhythmus zu geben. Rituale und feste Gewohnheiten helfen uns.
  • Setzt euch Ziele für jeden Tag und versucht die abzuarbeiten. Das schafft Zufriedenheit und das Gefühl von Sinn.
  • Wir Lehrerinnen und Lehrer geben euch dieser Tage Aufgaben, damit ihr merkt, dass es weitergeht, dass ihr interessante Sachen auch jetzt machen könnt. Eine Mutter hat mir gestern geschrieben, wie dankbar sie dafür ist, denn das gebe ihrem Kind ein Stück Normalität/Routine in dieser Zeit. Nehmt euch jeden Tag eine bestimmte Zeit dafür.
  • Bleibt in Kontakt mir den anderen. Wie das geht, wisst ihr selbst. Denkt auch an die, an die ihr vielleicht sonst nicht so denkt, ok? Wir können uns gegenseitig sehr helfen in dieser Zeit..