Informationsbroschüre zum Thema „Schwere Schulranzen“

Kinder und Teenager tragen oft zu schwere Schulranzen und Rucksäcke und riskieren damit Rückenprobleme. Denn ein zu schwerer Schulranzen/Rucksack kann die noch wachsende Wirbelsäule schädigen, zu einer schlechten Körperhaltung führen und gefährdet die Kinder im Straßenverkehr.

Auch wenn es bislang keinen wissenschaftlich begründbaren Grenzwert für das maximale unbedenkliche Schulranzen- Gewicht gibt und der individuelle motorische Status (Kraft, Koordination, Gleichgewicht) eines Kindes hierbei eine große Rolle spielt, sollte der Ranzen immer so leicht wie möglich sein und (je nach Literatur) 10-20% des Körpergewichtes nicht übersteigen.

in Schulranzen mit ca. 30% des Körpergewichtes bringt ein Kind bei Ausweichmanövern zu Fuß oder – noch schlimmer – auf dem Fahrrad durch den hohen Schwerpunkt leicht aus dem Gleichgewicht und kann zu Stürzen führen.

Stellen wir uns einmal vor, Erwachsene müssten auf dem Fahrrad – mit 23kg auf dem Rücken – stark bremsen oder beim eiligen nach Hause Laufen wird die Ampel plötzlich rot.

In den Schulbussen fehlt zumeist der Platz zum Abstellen der Ranzen und Rucksäcke, so dass die Kinder beim Abbremsen und/oder beim Ein- und Ausfedern des Fahrwerks die kinetische Energie des Ranzens mit abfangen müssen. Das bedeutet, dass die auf den Bewegungsapparat einwirkenden Kräfte noch größer werden.

Dies sind nur wenige Beispiele, die den Schulelternbeirat dazu bewogen haben, sich dieser Problematik genauer anzunehmen. Mit diesem Flyer wollen wir Eltern, Lehrkräften und Schülern verdeutlichen, welche Möglichkeiten es gibt, um das Gewicht der Schultaschen zu reduzieren.

In unserer Informationsbroschüre „SchwereSchulranzen“ finden Sie Tipps für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung.