Kategorie: Aktuelles

2018: Dieses Jahr starten wir wieder beim Münz-Firmenlauf/Schullauf

Am letzten Schultag, also am Freitag, den 22.06.2018, finden der Münz- Schullauf und der Münz-Firmenlauf statt. Über 2000 Läuferinnen und Läufer haben sich jetzt schon angemeldet. Also höchste Zeit, unsere Schulmannschaft aufzustellen. Wir starten zum vierten Mal mit einem Eichendorff-Team.

Wer kann mitmachen und wie lang ist die Strecke?
Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen wollen,  können sich zwischen den Strecken 3 km (Schullauf) und 5 km (Firmenlauf) entscheiden. Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, das Schulteam beim 5 km-Lauf zu verstärken.

Wann und wo und wie meldet man sich an?
Ab 19.02.
kann man sich in den großen Pausen im Foyer in der Meldeliste eintragen lassen und die Startgebühr (bitte passend mitbringen) bezahlen. Nach Eintreffen der Startunterlagen werden diese zusammen mit den Lauf-Shirts und Infobriefen dort auch ausgegeben.

Was kostet das?

 

Weitere Informationen?
…im Internet: http://www.muenz-sportkonzept.de/firmenlauf/
…oder fragt Frau Neddermeyer

Erfolgreiche Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Koblenz

„Spring“, so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“. Zum 53. Mal findet der deutschlandweit erfolgreichste Wettbewerb zur Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern statt. Mit 10 Projekten war unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Koblenz gut vertreten und es zeigte sich mal wieder, dass sich unsere Arbeiten im Vergleich sehr gut behaupten konnten. Die Jugend forscht AG wurde demzufolge mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge Stiftung ausgezeichnet und darf sich über eine Spende von 277€ freuen.

Besonders herausragend waren die Arbeiten von Damian Otto, Philipp Zieger und Julika Sandrieser. Alle drei Schüler reisen mit ihren Projekten damit auf die jeweiligen Landeswettbewerbe.

Wir, als Lehrerteam, gratulieren zu dieser herausragenden Leistung!

Ein Sicherheitskonzept auf Grundlage eines Arduino Mikrokontrollers wurde von Damian Otto entwickelt. Das Projekt an der Schnittstelle von Technik und Informatik wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Probleme wurden hierbei exakt diagnostiziert – auf dieser Grundlage konnte Damian ein überzeugendes Modell entwickeln. Die sehr durchdachte Arbeit wurde mit einen 1. Platz im Fachgebiet Technik (Schüler experimentieren) belohnt.

Julika Sandrieser ist zwar nicht mehr Schülerin unserer Schule, bleibt unserer Jufo-AG aber dennoch gewogen. Sie untersuchte welche Rolle Farbe und Geruch bei der Wiedererkennung des Nestes bei Ameisen der Art Temnothorax nylanderi spielen. Beeindruckend war hier die sehr systematische und akribische Herangehensweise! Die Jury würdigte ihre Arbeit mit dem ersten Platz im Fachgebiet Biologie (Schüler experimentieren).

Damian und Julika fahren damit auf den Landeswettbewerb in Ingelheim – viel Erfolg!

 

Philipp Zieger stellte sich die Frage, ob Lithium das einzige Element ist, welches bei Hochleistungsakkumulatoren eingesetzt werden kann. Er zeigte, dass Aluminium ein ähnlich hohes Potential besitzt. Seine langjährige Teilnahme an Jugend forscht Wettbewerben und sein innovatives Projekt wurden mit dem ersten Platz im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht) gewürdigt und so wird er das Eichendorff-Gymnasium auf dem Landeswettbewerb in Ludwigshafen vertreten. Vielleicht geht hier ja noch was?!

Die EU-Kommission bemängelt hohe Nitratwerte im Grundwasser – Folge ist eine Klage gegen Deutschland im Jahr 2016. Sarah-Maria Scheid untersuchte hierauf in einem Feldversuch, welchen Einfluss die Ausbringung von Gülle auf den Nitratgehalt im Boden hat. Der Zusammenhang konnte durch eine geschickte Feldapparatur nachgewiesen werden. Diese starke Leistung wurde von der Jury mit dem 2. Platz im Fachgebiet Biologie (Jugend forscht) gewürdigt.

 

 

Isabella Sicilia und Yara Deffner widmeten sich als Neueinsteiger der Frage nach dem perfekten Wald. Auf der Grundlage von vergleichenden Untersuchungen in zwei Waldgebieten wurden Ursachen für Biodiversität ermittelt und auf dieser Grundlage das Modell eines perfekten Waldes entwickelt.

David Zucchet und Jan Urmetzer nahmen ebenfalls erstmals teil und forschten an Möglichkeiten ein Raketenauto mit unterschiedlichen Treibsätzen zu betreiben. Sie beschäftigten sich mit den hierbei stattfindenden Energieträgerwechseln. Trotz zahlreicher Pannen und technischer Probleme ließen sich beide Schüler nie entmutigen und tüftelten immer weiter. Sie erreichten einen Sonderpreis (Kosmos-Experimentierkasten), der zum weiteren Experimentieren anregen soll.

Lego für Fortgeschrittene: Linus Krauthakel, Tim Rosenbach und Jakob Wengler sind weiterhin von den Möglichkeiten des Lego Mindstorms fasziniert und entwickelten auf dieser Grundlage einen durchaus wehrhaften Roboter als Sicherheitsdienst. Sie konnten die Jury durch Demonstrationen überzeugen und erreichten hiermit einen dritten Platz im Gebiet Technik. Nach dem zweiten Platz im letzten Jahr, ist die Mission für die nächste Runde eigentlich klar abgesteckt.

Tim Schneider, Laurin Utecht und Filip Madunic bauten mit einfachen Mitteln ein ökologisch zu betreibendes U-Boot. Selbst Filmaufnahmen waren hiermit möglich, so dass der Gruppe spektakuläre Filmaufnahmen eines Fisches im Laacher See gelangen. Alle drei Schüler nahmen erstmalig am Wettbewerb teil.

 

 

 

 

Tim Redelbach zeigte, dass Komplexe in der Chemie nicht unbedingt schlecht sein müssen. Er entwickelte ein Verfahren zur fotometrischen Wasserhärtebestimmung über Komplexbildung. Hierdurch kann mit minimalem Chemikalieneinsatz eine sonst sehr aufwendige Analyse durchgeführt werden. Für seine gut durchdachte Methode bekam er den Sonderpreis für zerstörungsfreie Prüfung.

 

 

Hannah Dötsch befasste sich in einer von Frau Palfalvi betreuten Arbeit mit dem Thema Kopfschmerz. Sie grenzte verschiedene Kopfschmerzarten voneinander ab und untersuchte die Kopfschmerzhäufigkeit bei Schülern des Eichendorff-Gymnasiums. Die Jury würdigte die gründliche Arbeit mit einem Sonderpreis des Zonta Clubs Koblenz.

Die vorgestellten Projekte sind Produkte der Jugend forscht AG, betreut von den Kollegen Kevin Bähner, Jan Moch und Kai Schrank.

Wir treffen uns mit allen Schülern am kommenden Dienstag (20.2.) in der 7. und 8. Stunde zum Abschlusskuchenessen (Treffpunkt Schülerlabor).

Die AG widmet sich in den kommenden Monaten den anstehenden Landeswettbewerben und startet dann in die nächste Wettbewerbsrunde. Hierfür werden noch vor den Sommerferien einige Termine bekanntgegeben. Wer Interesse hat, sollte die Aushänge am Schülerlabor im Auge behalten.

11. Modell Europaparlament „Deutsches Eck Koblenz“

Wieder ging eine erfolgreiche Woche des MEP.dek zu Ende – das 11. Modell Europaparlament „Deutsches Eck Koblenz“ fand vom 15.01.- 19.01.2018 statt. Und auch dieses Jahr gab es wieder vier interessante Ausschussthemen, mit denen sich die jeweiligen Ausschüsse befasst haben: Massentierhaltung, die ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Afrika, Zwangsprostitution/Menschenhandel und Waffenexporte. In drei Tagen wurden die vier Resolutionen ausgearbeitet, die dann später im Plenum diskutiert, hinterfragt, angegriffen und verteidigt wurden. Das besondere an den Plenarversammlungen war natürlich auch der Ort, denn wir durften von Donnerstag bis Freitag im historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz tagen.

Höhepunkte dieses MEPs waren unter anderem die Expertengespräche direkt am Montag, durch welche wir besonders realitätsnah mit der Problematik unseres Ausschusses konfrontiert wurden. Und außerdem mit Menschen diskutieren konnten, die sich gut mit dem Thema auskannten.

Ein besonders unvergessliches Ereignis war natürlich auch die Fishbowl-Diskussion mit unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Mitglied des Europaparlaments Werner Langen am Freitag. In dieser Diskussion konnten die Delegierten Fragen stellen zu Themen der Bildungs- und Energiepolitik sowie zum Problem des Rassismus und Populismus. Frau Dreyer und Herr Langen haben sich zwei Stunden lang diesen Fragen gestellt und sind mit uns ins Gespräch gekommen. TV Mittelrhein war sogar auch dabei und hat einen kurzen Film über das MEP.dek gedreht.

Eine große Ehre gebührte uns, als wir den beiden Politikern am Ende der Diskussion unsere Resolutionen überreichen durften! Und sie uns versprachen, diese aufmerksam zu lesen und auch an die Verantwortlichen weiterzuleiten.

Dieses Jahr nahmen über 60 Delegierte sowie 8 AVs, 11 Pressemitgliedes und die 3 Präsidenten, Tom Grote (EG), Marian Reh (MvL) und Linh Poth (Hilda) teil. Außerdem haben während der Eröffnungsveranstaltung die ersten Präsidenten des  MEP.dek I, sowie die Präsidenten des MEP.dek X teilgenommen und warme Worte an die neue Generation der Delegierten gerichtet.

Das Planspiel MEP ist für viele an dieser Stelle vorbei, und  alle können auf eine schöne Zeit voller neuer Erfahrungen und Erlebnissen zurückblicken. Gerne werden sich die meisten an den „MEP Spirit“ erinnern, der jeden packt und mitreißt und den keiner nachvollziehen kann, der nicht schon einmal an einem MEP teilgenommen hat.

Aber das Ende einer MEP Karriere muss nicht das Ende der politischen Beteiligung sein. Es gibt weitere Planspiele wie SPUN, MUN oder EJP, und andere Jugendevents wie das EYE in Straßburg. Wenn man Spaß an der Sache hatte, ist es immer gut weiterzumachen! Denn politisch interessierte Jugendliche, die sich beteiligen und engagieren, sind besonders in Zeiten wie dieser wichtig!

Das, in vielen EU-Staaten geförderte, Modell Europa Parlament stellt eine Simulation des Europäischen Parlaments für Schüler dar. Hierbei werden diese in Delegationen eingeteilt und vertreten in kleineren Ausschüssen die Interessen der verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Hinblick auf Wirtschaft, Umwelt, Politik und Soziales.
Dabei ist das Konzept des Ganzen den Schülern das politische System durch praktische Anwendung zu veranschaulichen und auf europäische Konfliktsituationen aufmerksam zu machen. Die individuelle politische Meinungsbildung soll gefördert werden, durch die Diskussionsrunden wird jedoch zudem die Kompromissfindung, Teamfähigkeit und Rhetorik der Jugendlichen verbessert.

Weitere Informationen zum MEP findet ihr auch in älteren Artikeln und unter folgenden Links:

MEP auf Facebook
www.mepgermany.de
www.mep-koblenz.de
Ein kurzer Film

Lea Rieser

Informationen zur Anmeldung für die neuen 5. Klassen

Wir freuen uns, wenn Sie ihr Kind bei uns am Eichendorff-Gymnasium anmelden möchten.
Die Neuanmeldungen für die Klasse 5 im Schuljahr 2018/2019 finden im Zeitraum vom 15. bis zum 28. Februar 2018 statt:
Montag bis Donnerstag: jeweils 8.00 Uhr – 13.00 Uhr und 14.00 – 15.30 Uhr
Freitag, 16.2.: 8.00 Uhr – 13.00 Uhr und 14.00 – 15.30 Uhr
Freitag, 23.2.: 8.00 Uhr – 13.00 Uhr
Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig, Sie können einfach vorbeikommen und sich im Sekretariat melden.

Bitte bringen Sie zur Anmeldung folgende Unterlagen mit:
1. Familienstammbuch (Geburtsurkunde)
2. Letztes Halbjahreszeugnis
3. Gelbes Formular der Grundschule ausgefüllt und unterschrieben
4. Passbild Ihres Kindes
5. Das ausgefüllte Anmeldeformular Anmeldung EG 2018, welches Sie hier herunterladen können
6. Ihr Kind und Sie selbst sollten etwas Zeit für ein Gespräch mit der Schulleitung mitbringen!

Methodentage Klasse 5 zum Thema „MEDIEN“

Social web, semantic web, mobile web, Internet der Dinge, … Das Netz entwickelt sich rasant, und ebenso die Möglichkeiten, es zu nutzen. Insbesondere Kinder und Jugendliche (er-)finden immer wieder neue Wege, zu kommunizieren, sich zu informieren und zu präsentieren. Was ihnen dabei wichtig ist und welche Trends sich abzeichnen, lässt sich über verschiedene Studien nachvollziehen – oder über die Internetseiten, Anwendungen und Apps selbst.

Aus der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen ergeben sich die verschiedenen Felder, auf denen sensibilisiert und präventiv gearbeitet werden sollte. Dazu muss zunächst bewusstwerden, wie sich die in Politik, aus Lehrer- und Elternschaft von der Schule immer häufiger geforderte zu vermittelnde „Medienkompetenz“ grundsätzlich verstehen lässt. Die führende Stimme der Medienpädagogik Prof. Dr. Dieter Baake umschreibt diese folgendermaßen:

 

 

Die Bearbeitung und Aneignung von Medienkompetenz umfasst demnach ein weites Feld, das nicht allein in der Schule erschlossen werden kann, sondern zugleich die Elternschaft und außerschulische Lernorte miteinschließen muss.

Das Eichendorff-Gymnasium bietet über die Schulzeit hinweg, neben der Integration in allgemeine und fachspezifische Unterrichtsinhalte, verschiedene grundlegende Angebote und Projekte zur Medienkompetenz.

Da die Nutzung von Medien insbesondere im Bereich der Kommunikationsvielfalt bereits im Grundschulalter einsetzt, wird ein erster Schwerpunkt des Jugendmedienkompetenz-Konzepts bereits in der 5. und 6. Jahrgangsstufe gelegt. Dort finden in den 5. Klassen jeweils zwei Projekttage zum Jugendmedienschutz und der Nutzung von Office-Programmen statt.

In diesem Jahr fanden diese Projekttage vom 29.01. – 02.02. am Eichendorff-Gymnasium statt.

Am ersten Tag werden in Form eines Lernzirkels die Office-Programme Word bzw. Writer, Excel bzw. Calc und Power-Point bzw. Impress kennen gelernt und erstmals verschiedene Funktionen ausprobiert sowie erprobt. Die Schülerinnen und Schüler formatieren und gestalten das Gedicht „Mondnacht“, erstellen eine tabellarische Übersicht sowie verschiedene Diagramme zur Einkommensübersicht Joseph von Eichendorffs und entwickeln eine Präsentation zum Lebenslauf des Namensgebers der Schule. In dieser Zeit steht jedem Schüler ein eigener PC bzw. Laptop zur Verfügung, sodass Kenntnisse zu den einzelnen Programmen selbstständig entwickelt und entsprechend der bisherigen Kenntnisse vertieft werden können.

Während des zweiten Unterrichtsvormittags beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Fragen der Nutzung von Medien, möglichen Chancen, Spaßfaktoren, aber auch Risiken von Smartphones, Computerspielen und Internetseiten. Abends stellen sie ihre Ergebnisse, die sie mit einem Präsentationsprogramm selbst erstellt und gestaltet haben, den eingeladenen Eltern der jeweiligen Klasse vor. Bei diesem Elternabend bietet sich zudem ein erster Austausch von Lehrern, Eltern und Schülern über einen sinnvollen Einsatz von Medien an. Begleitet werden die Projekttage und der Elternabend von den Klassenlehrern und den Jugendmedienschutzberatern der Schule: Herr Ackermann und Frau Gecks. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die Bereiche der Medienkritik und der Mediennutzung integriert.

In den folgenden Schuljahren werden weitere Projekttage und Angebote zur Mediennutzung folgen, um die Schülerinnen und Schüler einerseits auf das Berufsleben bzw. die Universität vorzubereiten sowie sie andererseits für ihre aktuellen Medienaktivitäten zu sensibilisieren.

Sabrina Gecks und Hans-Gerd Ackermann

Neue Bewohner des Eichendorff-Gymnasiums

Über die letzten Jahre hat sich die Naturlandschaft immer weiter durch den intensiven menschlichen Eingriff wie intensive Flächennutzung, radikale Schädlingsbekämpfung und die Entwicklung von Monokulturen so stark gewandelt, dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind. Abhilfe können hier Insektenhotels schaffen, die den kleinen Insekten beim Nisten und Überwintern hilft.

Insektenhotels sind künstlich hergestellte Nist- und Überwinterungsplätze für Nützlinge in unterschiedlichen Größen, die freistehend oder an Bäumen und Hauswänden hängend angebracht werden können. Als Nützlinge werden Insekten bezeichnet, die für Gärtner, Menschen aber auch verschiedene Tierarten wie beispielsweise Vögel, die sich von Insekten ernähren, nützlich sind. In das Insektenhotel können einzelne Insekten einziehen und das ganze Jahr, so lange sie möchten, ein Zimmer „mieten“. In dieser Zeit entwickeln sich die von ihnen hier abgelegten Eier zu erwachsenen Insekten. Damit bietet die Unterkunft für die bei uns beheimateten Insektenarten eine Möglichkeit zur Brutaufzucht und zur Überwinterung. Zugleich bilden die Behausungen einen wichtigen Teil im Natur- und Bestandsschutz, unterstützen das ökologische Gleichgewicht und ermöglichen uns interessante Einblicke in die Lebensweise unterschiedlicher Insekten. Alle hier lebenden Insekten leisten einen großen Beitrag zur Bestäubung und Befruchtung von Blumen und Obstgehölzen. Außerdem vertilgen sie täglich ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts an saugenden und nagenden Schädlingen. Daneben sichert eine vielfältige Insektenpopulation auch den Bestand der bei uns heimischen Singvögel, deren Junge auf proteinreiches Insektenfutter angewiesen sind.

Die UNESCO-AG hat sich der Problematik des Insektensterbens angenommen und in vielen Stunden langwieriger Arbeit verschiedene Insektenbehausungen gebaut und gebastelt. Nun endlich konnten wir die ersten an einer ruhigen Stelle auf dem Schulhof aufstellen. Dies bietet für euch alle die Chance, über die Artenvielfalt der friedlich nebeneinander lebenden Bewohner zu staunen. Allerdings solltet ihr die hier eingezogenen Bewohner nicht stören und nur aus einiger Entfernung die lebhafte Gemeinschaft beobachten.

Für das nächste Halbjahr plant die UNESCO-AG neue Aktionen und Zielvorgaben und freut sich auf neue Mitglieder aus den Reihen des Eichendorff-Gymnasiums. Treffpunkt ist jeweils dienstags, 7. Stunde im Raum 021.

Euer UNESCO-Team

Weihnachtsaktion der Patenschüler

Am 15.12.2017 haben wir, die Patenschüler der Klasse 5a, uns mit unserer Patenklasse getroffen, um gemeinsam einen weihnachtlichen Nachmittag zu verbringen. Um in Weihnachtsstimmung zu kommen, sollte jede Schülerin und jeder Schüler eine Weihnachtsmannmütze mitbringen, mit welcher wir später Mützenfangen gespielt haben. Mützenfangen ist im Prinzip das gleiche wie Schwänzchen-Fangen, nur, dass man anstatt eines Tuches oder einer Flagge, versucht, die Mütze der anderen zu fangen. Meistens haben die Fänger es geschafft, alle Mützen innerhalb von 5 Minuten zu fangen. Um das Spiel zu erschweren, haben wir Musik laufen lassen. Wenn wir die Musik gestoppt haben, musste jeder (Fänger sowie Fliehende) stehen bleiben und durfte sich nicht bewegen. Wer sich dennoch bewegte, galt als gefangen. Dies betraf auch die Fänger.

Des Weiteren haben wir Spiele wie Zettelschneeballschlacht gespielt, bei dem jeder auf seinen Zettel Lieblingsfarbe, Lieblingstier und Hobbies schreiben musste. Die Blätter wurden dann zusammen geknüllt und im Raum verteilt. Dann gab es eine große Schneeballschlacht mit Schneebällen aus Papier. Im Anschluss sollte sich jeder einen Zettel aussuchen und herausfinden, wer diesen geschrieben hat.

Nachdem wir viel gespielt und gelacht haben, gab es Waffeln, Lebkuchen und andere Kleinigkeiten. Wir konnten gemeinsam zusammensitzen und einen wunderschönen Tag in der Vorweihnachtszeit mit unserer Patenklasse verbringen. Wir hatten alle viel Spaß und die starke Gemeinschaft der Klasse war deutlich spürbar. Vielen Dank an alle…

Für den 30.11.2017 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr planten wir, die Patenschüler der Klasse 5c, den zweiten Patennachmittag für dieses Halbjahr. Dieses Mal fokussierten wir uns auf das Klassengemeinschaftsgefühl, um dieses weiter zu stärken. Da Weihnachten schon so dicht vor der Tür stand, gestalteten wir auch das Programm unseres Patennachmittags dem Anlass entsprechend.

Während der eine Teil der Patenschüler im Raum in großen Vorbereitungen war, spielten wir anderen zu Beginn draußen etwas, das wir Patenschüler „Kuddelmuddel“ nannten. Dabei sollten sich alle Kinder in einen Kreis aufstellen, die Augen schließen, ihre Arme ausstrecken und aufeinander zugehen. In der Mitte angekommen, sollte sich jeder mit geschlossenen Augen andere Hände greifen und wieder die Augen öffnen. So entstand nämlich ein riesiger Knoten innerhalb der Arme der Kinder, den sie durch die Arbeit im Team wieder lösen mussten.

Nach weiteren Konzentrationsspielen teilten wir die Klasse in 4er-Gruppen auf, die sich dann nochmals zu Partnern spalten sollten. Als wir die Kinder wieder reinließen, setzten sie sich in ihren 4er-Gruppen zusammen an einen Gruppentisch. Nun hatten jeweils die Partner der 4er Gruppen ca. eine Stunde Zeit, aus Butterkeksen, angerührtem Zuckerguss und jeder Menge anderen Süßigkeiten Lebkuchenhäuser zu bauen. Während im Hintergrund eine von uns selbstgestaltete Weihnachts-Playlist lief, hatten die Kinder großen Spaß kreativ zu sein und sangen fröhlich bei den Liedern mit.

Als die Zeit vorbei war, sollten sich die 4er-Gruppen für das für sie besser gestaltete Lebkuchenhaus entscheiden. Dann wurde eine Jury aufgestellt, die sich alle Häuser anschaute. Damit diese aber genügend Zeit hatte, gingen wir wieder mit der 5c raus und bauten ihr Lieblingsspiel, Titanic, auf. Dieses führten wir einige Male durch, bis uns die Jury wieder hinein rief. Da alle Lebkuchenhäuser sehr gut gebaut und schön gestaltet wurden, fiel es der Jury natürlich sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen. Während sie jedoch das Siegerteam aufrief und ihnen die Urkunde übergab, waren alle sehr unglücklich darüber, dass sie nicht gewonnen hatten…

Wir erklärten ihnen jedoch, dass alle anderen auf Platz zwei sind und die ganze Klasse von der Belohnung profitieren würde. Die Belohnung bestand nämlich darin, dass sich das Siegerteam für den nächsten Patennachmittag ein eigenes Spiel aussuchen darf, bei dem nämlich auch wieder die ganze Klasse integriert werden sollte.

Zum Schluss machten wir noch eine „warme und kalte Dusche“, bei der erneut alle nur positive Rückmeldungen nannten und sich für den schönen Nachmittag bedankten.

Insgesamt hatten wir wieder einen sehr gelungenen Patennachmittag, der allen Spaß gemacht hat. Wie es aussah, hatten die Kinder am meisten Spaß daran, ihre Lebkuchenhäuser zu gestalten und den Raum zu beschmutzen. Trotz dem ganzen Dreck, den wir zum Schluss entfernen mussten, freuen wir uns schon wieder auf unseren nächsten Patennachmittag…

von Selina Peesel